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Die für Chorea Huntington ursächliche Genmutation liegt auf dem Chromosom 4; dort findet sich eine pathologisch häufige Wiederholung der Dreibasen-Abfolge CAG. (Symbolbild) (©Eisenhans - stock.adobe.com)
Antisense Oligonukleotide

Chorea Huntington: Therapieansatz für unheilbare Erbkrankheit in klinischer Erprobung

Chorea Huntington, im Volksmund mitunter auch Veitstanz genannt, ist eine schwere, neurodegenerative Erberkrankung. Bis heute ist sie nicht therapierbar. Betroffene versterben durchschnittlich 15 Jahre nach Diagnosestellung. Deren Nachkommen tragen zudem ein hohes Risiko selbst zu erkranken. Nun haben Forscher eine Studie zur kausalen Therapie der Chorea Huntington mittels Oligonukleotiden publiziert.

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Clownfische werden vergleichsweise alt und eignen sich damit als Tiermodell für die Altersforschung. (gemeinfrei, weilun523)
Forschung an langlebigen Fischen

Alte Unterwasserclowns

Das Geheimnis eines langen Lebens steht im Zentrum vieler Studien. Modellorganismen helfen dabei, grundlegende Mechanismen im Alterungsprozess zu verstehen. Aufgrund ihrer hohen Lebenserwartung könnten sich Clownfische für solche Untersuchungen besonders gut eignen, wie Forscher aus Jena nun berichten.

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Bildergalerien

Menschen und Tiere haben einen „Zahlensinn“, eine angeborene Fähigkeit, die Anzahl sichtbarer Objekte in ihrem Blickfeld intuitiv zu erfassen. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Zahlensinn entsteht spontan aus dem Sehsystem

Zählfähigkeit: Warum wir Lieblingszahlen haben

Zählen kann jedes Kind? Stimmt. Aber warum? Menschen und Tiere haben einen „Zahlensinn“, eine angeborene Fähigkeit, die Anzahl sichtbarer Objekte in ihrem Blickfeld intuitiv zu erfassen. Als neuronale Grundlage dieser Fähigkeit gelten sogenannte Zahlenneurone, die zudem einen ausgeprägten „Sinn“ für Lieblingszahlen haben. Tübinger Forscher haben nun anhand eines ‚deep-learning’-Netzwerks herausgefunden, dass sich die Zählfähigkeit spontan aus dem Sehsystem zu entwickeln scheint.

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Eine aktuelle DZHK-Studie warnt vor erhöhtem Herinfarktrisiko bei der Einnahme von Blutverdünnern. (yodiyim - Fotolia.com)
Orale Thrombininhibitoren

Studie: Blutverdünner können Herzinfarktrisiko steigern

In Deutschland erleiden nach aktuellen Studien rund 400.000 Bürger pro Jahr einen Herzinfarkt. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben jetzt in so genannten Meta-Analysen festgestellt, dass neben den bekannten Risikofaktoren wie z.B. Übergewicht und zu wenig Bewegung auch die Einnahme von Blutverdünnern die Gefahr erhöht, einen Herzinfarkt zu bekommen. Woran das liegt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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3D-Modell von mehreren nebeneinander angeordneten HCN-Kaliumkanälen. (Bild: Universität Basel)
Kaliumkanäle

3D-Struktur gibt Auskunft über Wirkungsweise von Kaliumkanälen

Nervenzellen übertragen Informationen mithilfe von speziell für Kaliumionen durchlässigen Kanälen. Defekte Kaliumkanäle sind für Epilepsie und Depression mitverantwortlich. Die Forscher um Prof. Henning Stahlberg vom Biozentrum der Universität Basel ermittelten nun erstmals die vollständige 3D-Struktur eines Kaliumkanals des Typs HCN. Daraus konnten sie Rückschlüsse über den Wirkungsmechanismus gewinnen.

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