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Abb. 1  Schema des Laserdruck- und Kopplungsvorgangs in Tonerpartikel eingebetteter Fmoc-Aminosäure-OPfp Ester. Wiederholte Kopplungszyklen ergeben einen Peptidarray. (Archiv: Vogel Business Media)
Arrays

Peptidchips aus dem Drucker

Die Aufklärung infektionsbedingter Immunreaktionen kann durch den Einsatz hochkomplexer Molekülbibliotheken und Arrays auf Peptidbasis enorm vereinfacht werden. Das Gleiche gilt für die Suche nach diagnostischen Markern oder therapeutischen Wirkstoffen.

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Zitronensaft könnte sich als sicheres, gesundheitlich unbedenkliches Desinfektionsmittel gegen Noroviren eignen. (© cut - Fotolia)
Magen-Darm-Infekte

Mit Zitronensaft gegen Noroviren

Zitronensäure bindet an hochansteckende Noroviren und hindert sie möglicherweise daran, menschliche Zellen zu infizieren. Das entdeckten nun Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum. Zitronensaft könnte sich daher als sicheres, gesundheitlich unbedenkliches Desinfektionsmittel gegen die verbreiteten Erreger schwerer Magen-Darm-Infekte eignen.

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Bildergalerien

Mikrofossilien wie die circa 420 Millionen Jahre alten Chitinozoen haben aufgrund von Schwermetall-Vergiftungen Fehlbildungen entwickelt. Abb. b zeigt eine gesunde, normale Chitinozoe, für die ein kolben- oder flaschenartiger Hals charakteristisch ist. Der breit auseinander gewucherte „Flaschenhals“ (Abb. a) weist hingegen auf eine Fehlbildung hin. (Ausschnitt) (Bild: Thijs Vandenbroucke)
Massenaussterben in der Erdgeschichte

Schwermetall-Vergiftungen als Vorboten der Katastrophe

Nicht nur die Dinosaurier sind einst ausgestorben: Die Erdgeschichte hält noch weitaus dramatischere Ereignisse parat, in deren Folge stattliche Anzahlen von Arten für immer verschwanden. Die Gründe dafür sind nach wie vor weitgehend unbekannt. Doch nun haben Forscher der FAU eine bislang unbekannte Ursache für Massenaussterben entdeckt: natürliche Schwermetall-Vergiftungen führten zu gehäuften Fehlbildungen im Plankton und können somit als Vorboten der Katastrophe gelten.

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Jonas Zimmermann erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (Foto: privat)
Gewässergüteanalyse

DNA-Barcoding zur Gewässergüteanalyse mit Kieselalgen

Weil er das DNA-Barcoding als neue Methode für Gewässergüteanalysen mit Kieselalgen etablierte, erhält Dr. Jonas Zimmermann den diesjährigen Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Dissertation identifizierte Zimmermann diejenigen Abschnitte auf der Erbsubstanz, die sich als zuverlässige Marker für das DNA-Barcoding eignen. Die neue Methode wird in Zukunft Umweltanalysen erleichtern, die zur Überwachung von Gewässern in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgeschrieben sind.

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