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Links: Hautfibroblasten auf strukturierten Beschichtungen aus Spinnenseide; rechts: Muskelvorläuferzellen auf einem Gerüst aus peptidmodifizierter Spinnenseide. Rot: Aktin-Zytoskelett, türkis: Zellkern und Spinnenseidengerüst, blau: Zellkern.  (Bild: Vanessa Trossmann)
Regenerative Medizin

Künstliches Gewebe aus Spinnenseide?

Materialien aus Spinnenseide können gezielt so verändert oder verarbeitet werden, dass lebende Zellen eines bestimmten Typs an ihnen haften bleiben, wachsen und sich vermehren. Dies haben Forscher der Universität Bayreuth herausgefunden. Zellspezifische Effekte der Materialien können durch biochemische Modifikationen der Seidenproteine, aber auch durch die Oberflächenstrukturierung von Beschichtungen aus Spinnenseide erzeugt werden.

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Natrium/Calcium-Austauscher 1 (NCX1) vermittelt Natrium-Einstrom in Makrophagen unter natriumreichen Bedingungen und steigert dadurch deren antimikrobielle Schlagkraft. (Bild: DOI: 10.1371/journal.pbio.3000722, Fig. 10 / P. Neubert et al / CC BY 4.0)
Funktion des Immunsystems

Wie Fresszellen Entzündungen erkennen

Entzündungen schmecken nach Natrium. Zumindest ist dort die Konzentration an Natriumionen erhöht – für Makrophagen ein Zeichen, ihre Aktivität zu steigern und den Entzündungsherd zu bekämpfen. Doch wie erkennen die Fresszellen die höhere Ionenkonzentration? Dem ist ein internationales Forscherteam nachgegangen und hat Prozesse entschlüsselt, die in Zukunft für die Entwicklung neuer entzündungshemmender Medikamente genutzt werden könnten.

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Mit Lauda Live werden alle Temperier- und Laborlösungen zu vollständig vernetzten und intelligenten IoT-Geräten.  (Bild: angellodeco - stock.adobe.com, lauda.de)
Präzise Temperierung im digitalen Zeitalter

Neue Plattform für Gerätemanagement, Fernwartung und Überwachung von Temperiergeräten

Bereits auf der Achema und der Analytica im vorigen Jahr konnten Besucher einen ersten Einblick bekommen – seit Ende 2022 ist es offiziell: Eine neue digitale Plattform mit Namen Lauda Live ist nun online. Mit umfassender Geräteverwaltung, intelligenten Analyse- und Überwachungstools sowie ausgefeilten Fernwartungsfunktionen maximiert die Plattform die Leistung, Betriebszeit und Zuverlässigkeit der Lauda-Temperierlösungen, wie es in einer Pressemeldung heißt.

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Bildergalerien

Forschenden der TU Berlin ist die Synthese des Hauptgifts des Knollenblätterpilzes gelungen. Damit wird sein Einsatz als Medikament zur Tumorbekämpfung erleichtert. (Symbolbild) (Bild: Copyright© Jürgen Vogt All Rights Reserved)
Pilzgift gegen Krebs

Tumortherapie mit Gift aus Knollenblätterpilz: Wichtiger Fortschritt gelungen

Knollenblätterpilze enthalten hoch potente Gifte. Das wichtigste unter ihnen – alpha-Amanitin – wirkt bereits in sehr geringen Mengen tödlich. Seit mehr als zehn Jahren wird auch versucht, alpha-Amanitin in der Bekämpfung von Krebs einzusetzen. Nun ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen: Die chemische Synthese des Moleküls. Sie erlaubt es, das Pilzgift in ausreichenden Mengen herzustellen. Mehrere Präparate stehen kurz vor der klinischen Erprobung.

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