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Dass die Erde sich vor rund 700 Millionen Jahren in einen Ball aus Eis und Schnee verwandelte, könnte auch an der Entstehung eukaryotischer Algen gelegen haben. Mit deren Abbauprodukten erhöhte sich die Menge der Kondensationskeime in der Atmosphäre, sodass mehr und dichtere Wolken entstanden und weniger wärmendes Sonnenlicht auf die Erde traf. (Bild: © iStock/MihailUlianikov)
Extreme Eiszeiten

Algen formten den Schneeball Erde

Mehrmals hat sich die Erde in der Vergangenheit in einen Schneeball verwandelt. Die Ozeane gefroren teilweise zu Eis, die Landmassen verschwanden unter Schneedecken, selbst in Äquatornähe herrschte Winter. Jetzt haben Forscher unerwartete Mittäter für zumindest eine der globalen Eiszeiten ausgemacht: Algen. Die Einzeller trugen vermutlich dazu bei, dass sich viel mehr Wolken bildeten, die das Sonnenlicht zurück ins All reflektierten. Dadurch kühlte die Erde ab.

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Cyclisches Hexapeptid in seiner bioaktiven Form mit der Integrin-bindenden Tripeptidsequenz Arginin-Glycin-Asparaginsäure  (© Michael Weinmueller / TUM )
Durchbruch für Peptid-Medikamente

„Heiliger Gral“ der Peptidchemie: Neue Strategie macht Peptid-Wirkstoffe oral verfügbar

Peptide, kurze Ketten aus Aminosäuren, die im menschlichen Körper viele Funktionen steuern, stehen auch in der Pharmazie für einen Milliardenmarkt. Üblicherweise müssen diese Medikamente jedoch gespritzt werden. Wie man Peptide so gestalten kann, dass sie einfach als Saft oder Tablette eingenommen werden können, hat nun ein von der Technischen Universität München (TUM) angeführtes Forschungsteam herausgefunden.

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Bildergalerien

Die Testgesichter (links) und was Computeralgorithmen jeweils rekonstruiert haben. (Foto: Alan S. Cowell, Universität Yale)
Bildgebende Verfahren: funktionelles MRT

Ich weiß, an wen du denkst!

NSA oder KGB – kann man sich heute noch frei bewegen, ohne dass es eine staatliche Stelle registriert, speichert und bei Bedarf wieder hervorholen kann? Zweifel daran sind seit Snowdens Enthüllungen erlaubt. Aber glücklicherweise kann uns noch niemand in den Kopf blicken, oder? Ein Forschungsteam der Universität Yale hat einen wissenschaftlichen Durchbruch geschafft, der die datenschutz-sensiblen Deutschen beängstigen könnte.

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Der Gelbe Spitzkopf-Schleimfisch (Tripterygion delaisi) zeigt einen blauen Augenblitz.  (Nico K. Michiels)
Rote und blaue Augenblitze

Fisch leitet Sonnenlicht in dunkle Bereiche ab

Tiefseefische senden aktiv Lichtstrahlen aus, um sich in der Dunkelheit der Tiefsee zu orientieren oder Beutetiere anzulocken. Forscher der Universität Tübingen haben nun entdeckt, das auch Oberflächenfische Lichtortung betreiben. Sie lenken dafür das einfallenden Sonnenlicht in dunkle Stellen ab, um sich dort zu orientieren. Sie können die Lichtfarbe sogar an den Hintergrund anpasssen.

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