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Abb. 2: Für die Restauratorin Ina Schneebauer-Meißner bedeutet die Arbeit mit modernster Mikroskop-Technik eine erhebliche Arbeitserleichterung. Auf dem Bildschirm im Hintergrund zeichnet sich ein Webmuster ab – Überreste von fast 1.500 Jahre alten Textilfasern. (Bild: L. Ruminski, Bremen)
Opto-digitale Mikroskopie

Der Blick ins frühe Mittelalter

Für den Laien sind es rostige Metallstücke, für Archäologen hingegen bieten die Fundstücke aus dem „bajuvarischen Reihengräberfeld von Petting“ einen umfassenden Einblick in den Alltag längst vergangener Jahrhunderte. Bei der Analyse der Fundstücke auf Reste von Geweben leistet derzeit ein opto-digitales Mikroskopsystem wertvolle Hilfe.

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Bringt man eine winzige Medikamentenkapsel – einen Nanocarrier – mit Antikörpern unter sauren Bedingungen zusammen, so kommt es zu einer stabilen Anlagerung des Antikörpers an den Medikamententräger. (Volker Mailänder/Universitätsmedizin Mainz)
Medikamente gezielter verabreichen

Der pH macht's: Per Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

Kopfschmerzen kennt jeder und hat so gut wie jeder mal. Kopfschmerztabletten helfen meistens, jedoch nicht immer, auch nicht anhaltend und sie haben Nebenwirkungen. teilweise ist das bedingt durch den Umstand, dass längst nicht alles an Wirkstoff an den „Ort des Geschehens“ gelangt. Wirkstoffe gezielter zu transportieren – ob bei Schmerzen oder aber bei gravierenden Erkrankungen wie Krebs – ist daher ein wichtiges Ziel der Forschung. Nun sind Mainzer Wissenschaftler diesem Ziel näher gekommen: Mit einem besonders effektiven Nanocarrier.

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Getreide, insbesondere Weizen und Mais sowie daraus hergestellte Produkte sind sehr häufig mit Mykotoxinen belastet. (Bilder: JKI) (Archiv: Vogel Business Media)
Mykotoxine

Strategien zur Minimierung von Mykotoxinen in Lebensmitteln

Mit Mykotoxinen belastete Lebensmittel können die Gesundheit von Verbrauchern gefährden. Durch Kontrollbehörden festgelegte Grenzwerte, sollen dem Rechnung tragen. Die exakte Bestimmung der Mykotoxine und die resultierende Risikobewertung kann jedoch mit Schwierigkeiten behaftet sein. Wissenschaftler am Julius-Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) in Berlin arbeiten daher an der Verbesserung der Datenbasis zum Vorkommen von Mykotoxinen und an Vermeidungsstrategien.

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Bildergalerien

Die Konservierungsmittel 2-Phenoxyethanol und Bronopol, für die 2018 Analysemethoden im Rahmen des Human Biomonitorings entwickelt werden, kommen u.a. in Kosmetika zum Einsatz.  (gemeinfrei)
Human-Biomonitoring-Projekt

Entwicklung von Nachweismethoden geht weiter

Seit acht Jahren läuft das Human-Biomonitoring-Projekt des Bundesumweltministeriums gemeinsam mit dem Verband der Chemischen Industrie. Hierbei soll durch die Entwicklung neuer Nachweismethoden für 50 Stoffe, die Möglichkeit geschaffen werden, bessere Vorhersagen zu gesundheitlichen Risiken dieser Substanzen zu treffen. Die Kooperationspartner haben in diesem Jahr vier neue Stoffe festgelegt, für die erstmals eine geeignete Messmethode im menschlichen Körper entwickelt werden soll.

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