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Verbreitung von Mnemiopsis leidyi in westlichen eurasischen Gewässern für den Zeitraum von 1990 bis November 2016 basierend auf 12.400 georeferenzierten Beobachtungen (schwarze Punkte), wobei die Bereiche Präsenz (rot) und Abwesenheit (dunkelblau) markiert sind. Durchschnittliche Strömungsgeschwindigkeiten und -richtungen (weiße Pfeile) zeigen generelle Zirkulationsmuster. (Cornelia Jaspers/GEOMAR, DTU Aqua)
Meeresströmungen mit Gepäck

Invasive Quallen: Mit 1 km/h von Amerika bis in Nord- und Ostsee

Seit 12 Jahren behauptet sich die von der nordamerikanischen Ostküste stammende Rippenqualle Mnemiopsis leidyi auch in nordeuropäischen Gewässern wie Nord- und Ostsee. Nun konnten Forscher nachweisen, dass Meeresströmungen eine wesentliche Rolle für den Erfolg dieser auch Meerwalnuss genannten invasiven Qualle im neuen Lebensraum spielen. Die Auswirkungen auf das Ökosystem können mitunter bedeutend sein.

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Bildergalerien

Dr. Frederik Wurm (rechts) und Thiago Machado (Links) bereiten die Reben für die Injektion ihres Nano-Wirkstoffes vor. (© MPI-P )
Pilzkrankheit von Weinreben

Wein: Pflanzenschutz per Nanotechnologie?

Pilzbefall von Nutzpflanzen wie Wein verursacht jährlich einen Millionenschaden in der Landwirtschaft. Oft können die Pflanzen nicht oder nur schwer durch handelsübliche Spritzmittel von der Krankheit befreit werden. Mainzer Forscher entwickeln nun einen auf Nanotechnologie basierenden Ansatz für den Pflanzenschutz. Nach Angaben der Forscher kommt er mit minimalem Einsatz von Wirkstoff aus und vermeidet so das übermäßige Spritzen von Fungiziden.

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Elektrochemischer Wassersoffperoxid-Synthese-Stack (Fraunhofer ICT)
Chemischer Stromspeicher

Überschussstrom sinnvoll als Rohstoff nutzen

Stromerzeugung aus Wind- oder Solarkraft ist ein nachhaltiger Weg der Energieerzeugung. Der Nachteil sind die starken Leistungsschwankungen. Um Überproduktionen aus Spitzenzeiten sinnvoll zu nutzen, kann der Strom zur Synthese chemischer Rohstoffe wie Wasserstoffperoxid genutzt werden. Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) forscht an neuen Wegen für diesen Prozess.

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Die Hemmelrath Lackfabrik und die Universität Paderborn wollen einen Autoklarlack aus nachwachsenden Rohstoffen entwickeln, der mit Hilfe von Biopolymeren und eines neuen Wirkungsprinzips auch tiefere Kratzer in der Autokarosserie selbst „ausheilen“ kann. (Symbolbild) (Dron-foto.de)
Autoklarlack aus nachwachsenden Rohstoffen

Selbstheilender Autoklarlack: Kratzer verschwinden dank Biopolymeren

Jeder Autobesitzer kennt das: Ob selbst verschuldet oder nicht – jeder Kratzer im Lack des Autos ist ärgerlich und mit Aufwand und Kosten verbunden, will man ihn entfernen lassen. Nun wollen Forscher einen neuen selbstheilenden Autoklarlack auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen entwickeln, der auch tiefere Kratzer in der Autokarosserie durch das Zusammenspiel von Biopolymeren und Van der Waals-Kräften selbst „ausheilen“ kann.

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