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Personalmanagement Personalbeschaffung strategisch planen

Autor / Redakteur: Markus Ley / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Leergefegte Bewerbermärkte und hoher Bedarf an Spezialwissen in den Unternehmen. Eigentlich Grund genug, die Personalsicherung zur strategischen Aufgabe zu machen. Stattdessen wird sie in der Praxis oft zum Spielball der Unternehmensbereiche. Das sollte sich ändern.

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Eine wirksame und intakte Personalstrategie wird zu einem immer entscheidenderen Wettbewerbsfaktor.
Eine wirksame und intakte Personalstrategie wird zu einem immer entscheidenderen Wettbewerbsfaktor.
(Bild: freshidea - Fotolia.com)

Zur Deckung ihrer Lastspitzen greifen Produktionsleiter oft auf Zeitarbeitskräfte zu, Fachbereichsleiter bedienen sich bei Ressourcenengpässen der Arbeitnehmerüberlassung und der Einkauf verantwortet die Sourcing-Strategie der Externen. Personalplanung ist längst kein reines HR-Thema (Human Resources) mehr.

Vielmehr mischen heute beim Rekrutieren von festen wie auch freien Mitarbeiten Akteure aus Personal, Einkauf, Produktion und natürlich auch die Geschäftsleitung mit. Vom Idealzustand einer integrierten und strategischen Personalplanung scheinen die meisten Unternehmen allerdings, noch weit entfernt zu sein.

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Schere zwischen Bewerbern und Spezialbedarf öffnet sich immer mehr

Und das, obwohl eine wirksame und intakte Personalstrategie zu einem immer entscheidenderen Wettbewerbsfaktor wird. Gemeinsam mit dem Marktforschungshaus PAC hat der Personaldienstleister Hays die Zusammenarbeit dieser Abteilungen bei der Personalplanung unter die Lupe genommen und dafür knapp 300 Entscheider aus unterschiedlichen Bereichen befragt.

Die Studie betrachtet Personalplanung als Herausforderung für das gesamte Unternehmen, nicht etwa als alleinige Aufgabe der HR-Abteilung. Dabei wurden die involvierten Fachbereiche zu allen potenziellen Ressourcen, mit denen sie zu tun haben, und die sie für wichtig halten, befragt. Demzufolge wurden externe Fachkräfte ebenso eingeschlossen wie externe Personaldienstleister.

Ob produzierendes Unternehmen oder Dienstleister, fest steht, die Schere zwischen knappen Bewerbermärkten und zunehmendem Spezialbedarf geht immer weiter auseinander. Das macht ein langfristiges Sichern von spezialisierten Mitarbeitern zu einer echten Herkulesaufgabe. Insbesondere für Produktionsunternehmen, die in einem volatilen Geschäft versuchen müssen, schwankenden Auftragslagen in immer kürzeren Zeitabständen personell beizukommen. Genau das sind für die befragten Produktionsleiter auch die wesentlichen Knackpunkte, um eine langfristige Personalsicherung zu gewährleisten.

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