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Ausreichend Schlaf ist für unser Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern wichtig. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Neuer Mechanismus nachgewiesen

Immunsystem: Schon drei Stunden Schlafentzug wirken negativ

Ausreichend Schlaf ist für unser Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern wichtig ‒ das wird allgemein angenommen und erscheint intuitiv richtig. Wie genau Schlaf jedoch bestimmte Immunfunktionen beeinflusst, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt. Nun haben Wissenschaftler der Universität Tübingen einen neuen Mechanismus nachgewiesen, mit dem unser Abwehrsystem im Schlaf unterstützt wird. Umgekehrt – scheint Schlafentzug erstaunlich schnell das Immunsystem zu beeinträchtigen.

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Abb. 1: ETH-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Emulsionstropfen mit einer bestimmten Menge von Partikeln gezielt stabilisieren können. (Gruppe Jan Vermant/ETH Zürich)
Neue mikrofluidische Methode

Emulsionen maßgeschneidert mit Partikeln stabilisieren

Emulsionen sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Für ihre Stabilität, Textur und Funktion sind Faktoren wie die Größe der Tröpfchen, deren Größenverteilung und die Menge des zugegebenen Emulgators von großer Bedeutung. Doch beim Versuch, partikelstabilisierte Emulsionen definiert und reproduzierbar maßzuschneidern, gelangen klassische Herstellungsverfahren an ihre Grenzen. Eine neue Mikrofluidik-basierte Methode schafft nun erstmals Abhilfe.

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Der Lichtsammelkomplex besteht aus vier Antennen aus dem Halbleiter Cadmiumsulfid sowie einem Kern aus dem Material Cadmiumselenid.  (Bild: Universität Regensburg)
Photosynthese

Künstliche Photosynthese mit formvollendeten Lichtantennen

Nanotechnologie ist im wahrsten Sinne eine Querschnittstechnologie: von der Materialforschung, über die Wirkstoffentwicklung bis hinzu aktuellen Fragen wie der Suche nach alternativen Energien. Überall macht man sich Effekte von Nanoteilchen zunutze. Regensburger Physiker haben nun nachgewiesen, dass die Effizienz von der Morphologie der Nanoteilchen abhängig ist.

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Bildergalerien

Abb. 1: Forscht gemeinsam mit seinem Team an der Gewebezüchtung in Biochips: Prof. Peter Ertl vom Institut für Angewandte Synthesechemie der Technischen Universität Wien (TU Wien)
Ein Biochip mit echten Blutgefäßen

Organs-on-a-Chip: Leber & Co. im Scheckkartenformat

Organe am Biochip nachbilden: Organs-on-a-Chip haben großes Potenzial z.B. für die Pharmaforschung. Doch ihre Herstellung ist nicht trivial, denn sie bedarf der Züchtung menschlicher Gewebe. Warum das so schwierig ist und wie es ihm zusammen mit seinen Mitarbeitern gelang, funktionale menschliche Blutgefäße in die Biochips zu integrieren, verriet uns Prof. Dr. Peter Ertl im LP-Exklusivinterview des Monats.

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Prof. Dr. Inke König (Universität zu Lübeck)
Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt

Warum verlaufen Herzinfarkte bei Männern und Frauen unterschiedlich?

Herzinfarkte verlaufen bei Männern und Frauen anders. Frauen erkranken später, sterben aber öfter daran, Männer sind insgesamt häufiger betroffen. Auf das X-Chromosom sind diese und weitere Unterschiede nicht zurückzuführen. Das fand ein internationales Konsortium in der weltweit größten Untersuchung des X-Chromosoms auf Faktoren für koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt heraus.

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Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme eines Teils der Raspelzunge einer Käferschnecke. Gut sichtbar sind die vier dreizackigen Zähne. (IGVP)
Seltenes Biomaterial

Das Geheimnis ultraharter Weichtierzähne

Eines der härtesten Materialien der Tierwelt findet sich auf der Raspelzunge der maritimen Käferschnecke. Darin haben Forscher der Universität Stuttgart nun eine besondere Entdeckung gemacht: ein seltenes Eisenmineral, welches entscheidend für die außerordentlichen Eigenschaften der „Schnecken-Zähne“ verantwortlich ist.

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Organosolv-Lignin nach Fällung und Filtration auf der Filterpresse. (Bild: Fraunhofer CBP)
Lignin

Umweltfreundlichere Klebstoffe durch Lignin

Aromatische Verbindungen aus Lignin – einem Bestandteil von Holz – könnten bei der Herstellung von Klebstoffen oder Lacken erdölbasierte Substanzen ersetzen. Allerdings lassen sich die Aromaten in einer verwertbaren Form bislang sehr schwer aus dem Lignin herauslösen. Fraunhofer-Forscher entwickeln ein neues Verfahren, um die begehrten Substanzen leichter zugänglich zu machen.

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