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Bei Seepferdchen können die Männchen den Nachwuchs austragen. (Bild: S. Kaehlert, Geomar)
Immunsystem von Seepferdchen untersucht

Wie Mann schwanger wird

Seepferdchen und -nadeln stellen eine bemerkenswerte Ausnahme in der Natur dar: Bei ihnen tragen die Männchen den Nachwuchs aus. Welche Rolle das Immunsystem bei der Evolution der männlichen Schwangerschaft gespielt hat, haben nun Forscher des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung herausgefunden. Dies könnte das Verständnis natürlicher Immundefizite voranbringen.

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Illustrierte Majorana Rockstar Metapher: Das „falsche“ Majorana-Teilchen enthüllt seine wahre Identität, wenn man es aus zwei verschiedenen Blickwinkel betrachtet. Denn anders als ein echtes Majorana, verlässt es einfach die Bühne, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet (Details im Text). (Bild: ISTA)
Exotische Rockstars im Teilchenzoo: Majoranas

Forscher entdecken vermeintlich neue Teilchenart im Standardmodell

Die Teilchenphysik hat bislang 17 Grundzutaten unseres Universums identifiziert, dazu gehören Elektronen, Photonen sowie das zuletzt nachgewiesene Higgs-Boson. Dieser Teilchenzoo könnte aber noch wachsen, etwa durch so genannte Majoranas. Auf der Suche nach diesen theoretischen Teilchen haben Forscher nun einen Nachahmer entdeckt, der nur vermeintlich der gesuchte Rockstar ist.

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In der Färbung des etwa 245 Jahre alten Grönlandhai-Gehirns zeigen sich große Nervenzellen ohne Anzeichen pathologischer Veränderungen. Zudem fanden sich mutmaßliche Mikrogliazellen mit bohnenförmigem Zellkern und typischem Kernchromatin. Balken: 50 Mikro (Bild: Daniel Erny/Universitätsklinikum Freiburg)
Gehirn des weltweit ältesten Wirbeltieres untersucht

245 Jahre altes Hirn – kaum gealtert

1774 wurde er geboren und ist damit das älteste bekannte Wirbeltier der Welt. Nun ist dieser Grönlandhai unglücklicherweise als Beifang in ein Fangnetz geraten. Doch sein Tod ist nicht umsonst – Forscher konnten auf diese Weise erstmals das Gehirn eines so alten Tieres untersuchen. Es ermöglicht neue Erkenntnisse über die Prozesse des Alterns und könnte Aufschluss über die Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer liefern.

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Bildergalerien

Weltweites N2O-Budget für die Jahre 2007 bis 2016: Die anthropogenen Quellen sind orange eingezeichnet. (Bild: Tian et al. 2020, Nature; Global Carbon Project, International Nitrogen Initiative)
Klimawandel und globale Nahrungsmittelproduktion

Warum Weizenfelder das Klima schädigen können

Die Landwirtschaft sichert einen großen Teil der Ernährung. Doch das hat nicht nur im Supermarktregal seinen Preis: Auch das Budget für das Treibhausgas Distickstoffoxid bzw. Lachgas wird durch die Nahrungsmittelproduktion stark beansprucht und treibt so den Klimawandel voran. Wie drastisch sich der Anstieg dieses Treibhausgases entwickelt hat, zeigt nun eine international angefertigte Studie.

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Die Radiographien zeigen die Zelle vor (l.) und nach der ersten Entladung (mitte) sowie nach der ersten Wiederaufladung (r.), die Schwefelpartikel sind als helle Flecken sichtbar. Das multimodale Messverfahren ermöglicht es, Pouchzellen mit unterschiedlichen Elektrolyten und Additiven zu vergleichen. (Bild: R. Müller, S. Risse / HZB)
Batterieforschung

Alternative zu Lithium Akkus durchleuchtet

Lithium-Schwefel-Akkus im „Taschen-Format“ (Pouchzellen) haben deutlich höhere Energiedichten als konventionelle Lithium-Ionen-Akkus, altern allerdings rasch. Was dabei im Elektrolyt des Akkus passiert und wie sich unerwünschte Schwefelpartikel bilden, haben nun Forscher des Helmholtz-Zentrums Berlin untersucht.

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