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Bei einer Formuladiät sind nur wenige Kalorien in Form von speziellen Drinks erlaubt. Eine solche strikte Diät kann das Darmmikrobiom stark beeinflussen, wie eine aktuelle Studie zeigt (Symbolbild). (gemeinfrei, Christina Rumpf)
Ernährung und Darmflora

Diäten können Krankenhauskeim im Darm fördern

Wer mit einer stark kalorienreduzierten Diät abnehmen will, der verändert das eigene Darmmikrobiom drastisch. So fanden Forscher der Charité Berlin heraus, dass bei einer strengen Diät ein bestimmter Krankenhauskeim im Darm verstärkt auftritt und die Nahrungsaufnahme über die Darmwand erschwert. Typische Krankheitssymptome, die sonst von diesem Erreger ausgehen, bleiben dabei anscheinend aus, womit sich mögliche Therapieoptionen für Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas oder Diabetes ergeben.

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Dr. Florin Musat am ultrahochauflösenden Massenspektrometer im UFZ. Dieses Gerät ist wichtiger Bestandteil der Technologieplattform ProVIS, die Forschern weltweit die Möglichkeit zu mikroskopischen Einblicken in Zellen und ihre räumliche Anordnung bietet. (UFZ / André Künzelmann)
Rätsel um mikrobiellen Butanabbau

So nutzen Mikroorganismen Butan zur Energiegewinnung

Wie können Mikroorganismen in eigentlich lebensfeindlichen Umgebungen überleben? Ein Schlüssel liegt in einer alternativen Energiegewinnung. Forscher des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und Kollegen am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben einen neuen Weg entdeckt, wie mikrobielle Gemeinschaften den chemisch trägen Kohlenwasserstoff Butan auch ohne Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzen können.

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Einer aktuellen Studie zufolge beeinflusst Rauchen anders als andere Lebensstilfaktoren weniger die Gehirnstruktur, sondern vielmehr die Gehirnfunktion. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Geistige Leistungsfähigkeit und Lebensführung

Lebensstil: Raucher büßen Leistungspuffer ihres Gehirns ein

Viel Sport treiben, wenig Alkohol trinken und nicht rauchen gilt als gesunder Lebensstil. Wie stark sich unsere Lebensführung jedoch auch auf unser Gehirn und die geistige Leistungsfähigkeit auswirkt, hat ein internationales Forscherteam nun untersucht. Warum Raucher z.B. Alterungsprozesse des Gehirns schlechter kompensieren können, wie sich Sport und Alkoholkonsum auf die Gehirnstruktur auswirkt und wie überraschend klar sich darin auch ablesen lässt, wie stark ein Mensch in sein soziales Umfeld eingebunden ist, lesen Sie hier.

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Bildergalerien

Wenn Pflanzen für längere Zeit überflutet werden, nehmen sie Schaden. Eine Würzburger Forschungsgruppe untersucht, was bei Überschwemmungen in den Pflanzenzellen passiert. (Dorothea Graus / Universität Würzburg)
Pflanzenforschung

Ziemlich sauer – so reagieren Pflanzen auf Überflutung

Pflanzen können zwar nicht hören oder sehen, aber sie nehmen vielfältige Signale aus ihrer Umwelt war. Etwa wenn sie nach starkem Regen im Stauwasser stehen. Dann übersäuern die Zellen durch Sauerstoffmangel, was die Pflanze mit eigenen „pH-Sensoren“ registriert. Wie das funktioniert und wie die Pflanze auf solchen Überflutungsstress reagiert, haben Forscher der Uni Würzburg herausgefunden.

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Forscher der Uni Innsbruck konnten erstmals den Klebemechanismus in den Klebeorganen des nur 1,3 Millimeter großen Plattwurms Macrostomum lignano entschlüsseln. (Uni Innsbruck)
Anhängliche Plattwürmer

Wurmkleber für die Medizin?

Dieser Plattwurm klebt und löst sich von Oberflächen im Meerwasser als hätte er Saugnäpfe: Macrostomum lignano nutzt aber tatsächlich einen Bioklebstoff, den er nach Belieben wieder lösen kann. Nun sind Forscher der Universität Innsbruck diesem Kleber auf der Spur, denn er würde sich ideal für medizinische Zwecke eignen.

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