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Blick in den SLAC1-Anionen-Kanal.  (Bild: TU München)
Bioinformatik

Strukturaufklärung von Membranproteinen mit der Bioinformatik

Membranproteine sind der Schlüssel zu einer Vielzahl biologischer Funktionen. Doch obwohl sie eine hohe biologische und pharmazeutische Bedeutung besitzen, gelang es bisher nur in wenigen Fällen, ihre genaue Struktur und Funktionsweise aufzuklären. Mit einem neuen bioinformatischen Ansatz gelang es nun Forschern der Columbia University, New York, und der Technischen Universität München (TUM), über die Analyse von verwandten Proteinen die Struktur eines wichtigen Ionenkanals aufzuklären.

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Auf einer Forschungsreise mit dem US-amerikanischen Forschungsschiff FALKOR im Herbst 2016 setzen die Forscher den Sea Surface Scanner ein.  (Oliver Wurl / ICBM, Universität Oldenburg)
Einflussreicher Millimeter

Physikalisches Paradox an Meeresoberfläche beeinflusst Wasserkreislauf der Ozeane

Der ozeanische Wasserkreislauf hat enorme Auswirkungen auf globale Ökosysteme und steht in enger Wechselbeziehung zum Weltklima. In Zeiten des Klimawandels gilt es mehr denn je ihn möglichst genau zu verstehen. Ausgerechnet eine weniger als einen Millimeter dünne Wasserschicht auf der Meeresoberfläche scheint dabei eine entscheidende Rolle zu spielen – und: sie ist ein physikalisches Paradox, wie internationale Forscher nun nachgewiesen haben.

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Erhöhte Cholesterinwerte können nicht nur durch die Ernährung bedingt sein. Die Blutwerte  können auch vererbt werden. Bei der familiäre Hypercholesterinämie ist das LDL-Cholesterin im Körper durch Genmutation dauerhaft erhöht. Die Krankheit gehört zu den häufigsten genetischen Störungen in Deutschland. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Familiäre Hypercholesterinämie

Cholesterinwerte stabil senken – per Genome Editing

Eine neue Methode der Gen-Editierung kann einzelne Bausteine einer DNA-Sequenz sehr präzise verändern. Mit einer solchen Punktmutation gelang es einem internationalen Forschungsteam jetzt, hohe Cholesterinwerte im Blut von zwei Tiermodellen dauerhaft zu senken. Dies eröffnet die Möglichkeit, Patienten mit vererbten Stoffwechselkrankheiten wie der familiäre Hypercholesterinämie künftig zu heilen.

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Bildergalerien

In der weltgrößten genetischen Studie zu Arthrose fanden die Forscher neben 52 neue Veränderungen im Erbgut, die mit Arthrose in Verbindung stehen, auch Ansätze, um die Krankheit medikamentös besser behandeln zu können. (Symbolbild)  (gemeinfrei)
Medikamentöse Behandlung

Arthrose: Weltgrößte genetische Studie entlarvt neue Behandlungsansätze

Die weltweit bislang größte genetische Studie zu Arthrose liefert Ansätze wie sich die degenerative Gelenkerkrankung mit teilweise schon existierenden Medikamenten behandeln lassen könnte. Bislang steht dazu außer der Gabe von Schmerzmitteln nur der operative Einsatz künstlicher Gelenke zur Option. Die Studie förderte 52 neue Veränderungen im Erbgut zutage, die das Erkrankungsrisiko für Arthrose erhöhen.

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Dr. Karl Kolter, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für pharmazeutische Hilfsstoffe bei BASF, wurde mit einem neu geschaffenen Preis der „International Pharmaceutical Excipients Council Foundation“ (IPEC) ausgezeichnet.  (Bild: BASF)
Auszeichnung

Internationaler Forschungspreis für BASF-Forscher

Dr. Karl Kolter, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für pharmazeutische Hilfsstoffe bei BASF, wurde von der „International Pharmaceutical Excipients Council Foundation“ (IPEC) mit einem neu geschaffenen Preis für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet neuartiger pharmazeutischer Hilfsstoffe ausgezeichnet.

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