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Bislang unbekannte Mutationen eines Kalium-Ionenkanal-Gens lösen bestimmte Formen frühkindlicher Epilepsien aus. (Johan Swanepoel/Fotolia.com)
Epilepsie

Neues Krankheitsgen für frühkindliche Epilepsie entdeckt

Bestimmte Formen frühkindlicher Epilepsien werden durch bislang unbekannte Mutationen eines Kalium-Ionenkanal-Gens (KCNA2) ausgelöst. Die entdeckten Veränderungen stören auf zwei Arten das elektrische Gleichgewicht im Gehirn: bei einigen Patienten ist der Kaliumfluss stark reduziert, während er bei anderen massiv erhöht ist. Beides kann zu schlecht behandelbaren epileptischen Anfällen sowie zu einem Stillstand oder Rückschritten in der geistigen und motorischen Entwicklung führen.

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TEM-Aufnahme: Tuberkulose-Granulom mit Mykobakterien. (Bild: Gudrun Wibbelt/ IZW)
Neuer Leibniz-Forschungsverbund

Infektionen des 21. Jahrhunderts

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ist Mitbegründer des Leibniz-Forschungsverbundes „INFECTIONS´21 – Transmission Control of Infections in the 21th Century“ (Übertragungskontrolle von Infektionen des 21. Jahrhunderts). Der neue Leibniz-Verbund erforscht die Kontrolle, Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. An dem interdisziplinären Projekt sind 14 Leibniz-Institute und drei externe Partner beteiligt. Der Verbund wird für vier Jahre mit einem Gesamtvolumen von 600.000 Euro gefördert.

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Bildergalerien

Brand im borealen Nadelwald: Feuer vernichten jedes Jahr Millionen von Bäumen. Zurück bleibt Holzkohle, die über Flüsse ins Meer gelangt. (Bild: Stefan Doerr, Swansea University)
Waldbrände

Holzkohle aus Waldbränden landet in den Ozeanen

Nach weit verbreiteter Wissenschaftsmeinung soll Holzkohle, die primär durch Waldbrände entsteht, für immer im Boden verbleiben. Wissenschaftler haben jetzt festgestellt, dass die Rückstände von Waldbränden aus dem Boden gelöst und über Flüsse ins Meer transportiert werden. Diese Erkenntnisse können z.B. in die Überlegungen zur technischen Kohlenstoffspeicherung eingehen.

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Gelösten Sauerstoff kennt man aus der Biologie – aber auch in der Metallurgie kann das Wissen darum zum entscheidenden Faktor werden. Lassen sich Mess-methoden aus der Wasseranalytik adaptieren? (Xylem;©juland,©monebook,©kengpatinya -stock.adobe.com; [M]EHaselmann)
Gelösten Sauerstoff messen

Sauerstoffmessung vom Wasserwerk bis zum Heavy Metal

So profitiert die Sauerstoffmessung im Ölbad von den Erfahrungen der Wasserwerker – Eine ungewöhnliche Messung: Gelöster Sauerstoff in Ölbädern einer Härterei verursacht teure Fehlstellen bei den Werkstoffen. Doch das heiße Öl stellt die Messung des Sauerstoffpartialdrucks auf eine harte Probe. Lassen sich bekannte Messprinzipien auch in der Metallurgie adaptieren?

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