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Formaldehyd (COH2), das in Zellen entsteht oder aus der Umwelt stammt, kann DNA und Proteine vernetzen. Das neu entdeckte Reparaturenzym Wss1 kann den Proteinanteil von DNA-Protein-Vernetzungen zerlegen. Zellen sind dadurch in der Lage, die Replikation erfolgreich zu beenden. (Bild: MPI für Biochemie/ S. Jentsch)
DNA-Reparatur

Was blockiert die DNA-Reparatur?

Als Träger unserer Erbinformation ist die DNA ständig Gefahren ausgesetzt, die innerhalb der Zelle entstehen oder von der Umgebung kommen. Besondere DNA-Schäden entstehen, wenn Proteine kovalent mit der DNA vernetzt werden. Das Team von Stefan Jentsch am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt ein Enzym entdeckt, welches die Proteinkomponente der DNA-Protein-Verbindungen zerstören kann. Organismen können so ihre DNA verdoppeln, auch wenn zuvor solche Verbindungen entstanden sind.

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In vielen Kulturen ist ein Kaffee nach dem Essen üblich, um Verdauungsproblemen vorzubeugen. (gemeinfrei)
Bitterrezeptoren in Mund und Magen

Das „wo“ entscheidet – Wie Koffein die Ausschüttung von Magensäure reguliert

In vielen Kulturen ist nach dem Essen ein Kaffee üblich, um Verdauungsproblemen vorzubeugen. Über das molekulare Zusammenspiel von Bitterstoffen wie Koffein und dem Verdauungssystem war bislang jedoch wenig bekannt. Nun konnten Forscher zeigen, dass Bitterrezeptoren in Mund und Magen regulierend auf die koffeinbedingte Magensäureausschüttung wirken. Ob sie die Ausschüttung von Magensäure stimulieren oder verzögern, hängt demnach davon ab, wo sie aktiviert werden – im Mund oder im Magen. Künftig könnten die Ergebnisse auch zur Entwicklung neuer Therapieoptionen z.B. bei übersäuertem Magen beitragen.

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Bildergalerien

Geschäftsführer der Pfeiffer Vacuum GmbH Daniel Sälzer (l.) und Metin Gerceker (r.) empfangen diesjährige Röntgenpreisträgerin Privatdozentin Dr. Adriana Pálffy-Buß. (Pfeiffer Vacuum GmbH)
Auszeichnung

Pfeiffer Vacuum empfängt diesjährige Röntgenpreisträgerin

Der Röntgenpreis wird alljährlich im Rahmen des Akademischen Festaktes der Justus-Liebig-Universität für hervorragende Arbeiten zur strahlenphysikalischen und strahlenbiologischen Grundlagenforschung verliehen. Gestiftet wird der mit 15.000 Euro dotierte Preis von Pfeiffer Vacuum und der Ludwig-Schunk-Stiftung. Am 28. November, einen Tag vor der Preisverleihung an der JLU, besuchte Dr. Adriana Pálffy-Buß Pfeiffer Vacuum in Asslar und berichtete von ihren Projekten.

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