In vielen Kulturen ist nach dem Essen ein Kaffee üblich, um Verdauungsproblemen vorzubeugen. Über das molekulare Zusammenspiel von Bitterstoffen wie Koffein und dem Verdauungssystem war bislang jedoch wenig bekannt. Nun konnten Forscher zeigen, dass Bitterrezeptoren in Mund und Magen regulierend auf die koffeinbedingte Magensäureausschüttung wirken. Ob sie die Ausschüttung von Magensäure stimulieren oder verzögern, hängt demnach davon ab, wo sie aktiviert werden – im Mund oder im Magen. Künftig könnten die Ergebnisse auch zur Entwicklung neuer Therapieoptionen z.B. bei übersäuertem Magen beitragen.
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