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Mit einer modifizierten Fettsäuresynthase (schematisch dargestellt durch ihre synthetischen Eigenschaften innerhalb der blauen Box) kann man eine Hefezelle dazu bringen, kurzkettige Fettsäuren zu produzieren. Die Synthese ist mit einem mehrstufigen Industrieprozess vergleichbar. Durch gezielte Veränderungen der natürlichen Synthese werden Teilprozesse beschleunigt oder verlangsamt (grüne und rote Pfeile), sodass vorzeitig kurzkettige Fettsäuren abgespalten werden. (Eckhard Boles und Martin Grininger)
Vorstufe zu neuartigen Biokraftstoffen?

Mit Bierhefe wertvolle, kurzkettige Fettsäuren brauen

Kurzkettige Fettsäuren sind wertvolle Bestandteile von Kosmetika, pharmazeutischen Wirkstoffen, antimikrobiellen Substanzen, Aromastoffen oder Seifen. Bisher sind sie nur durch aufwändige Extraktion aus bestimmten Pflanzen wie der Kokosnuss oder chemisch aus Erdöl zu gewinnen. Frankfurter Forschern ist es nun gelungen, solche Fettsäuren mithilfe von Bierhefen einfach und in großen Mengen aus Zucker oder zuckerhaltigen Abfällen in einem dem Bierbrauen ähnlichen Prozess herzustellen.

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Erhöhtes Organfett (Scan unten) beschleunigt die Alterung von Gehirnnetzwerken. Östradiol (Oe) scheint das Gehirn von Frauen während der Lebensmitte vor strukturellen Schäden (rechts oben). (MPI CBS)
Sexualhormone und Körpergewicht

Hält Östradiol Frauen in der Lebensmitte geistig gesund?

Viszerales Fett, auch Organfett genannt, steht in Verdacht, das Risiko für spätere kognitive Beeinträchtigungen zu erhöhen. Das wichtigste Sexualhormon im weiblichen Körper Östradiol wirkt dem entgegen und schützt offenbar das Gehirn insbesondere von Frauen in der Lebensmitte. Sollten Hormone daher bei der Risikoerkennung für Depressionen und neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz stärker berücksichtigt werden?

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Untersuchte die Wirkung von Oxytocin auf die soziale Distanz zwischen Männern und Frauen: Privatdozent Dr. Dr. med. René Hurlemann. (Bild: Katharina Wislsperger/UKB)
„Flirt-Hormon“ Oxytocin

Was passiert chemisch beim Flirten?

Bei einem Flirt kommen sich Frau und Mann nahe. Die „soziale Distanz“ sorgt aber dafür, dass sie dabei einen gewissen räumlichen Abstand einhalten. Forscher unter Federführung der Universität Bonn untersuchten, ob sich diese Distanz durch das Bindungshormon Oxytocin verringern lässt. Was die Wissenschaftler bei ihren Untersuchungen herausfanden ist erstaunlich.

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Wirkstoffmolekül in der Tasche: Die Darstellung zeigt, wie Atovaquon an sein Zielprotein bindet. (Bild: Dominic Birth, Carola Hunte)
Malaria

Wirkungsweise von Malaria-Medikament untersucht

Malaria gehört in vielen Regionen Afrikas zu den gefährlichsten Krankheiten. Nach Schätzungen sind alleine im Jahr 2010 rund 1,2 Millionen Menschen an einer Malariainfektion gestorben. Freiburger Strukturbiologen haben nun auf molekularer Ebene erklärt, wie das Malaria-Mittel Atovaquon gegen den Erreger der Krankheit wirkt.

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Bildergalerien

Christian Grünzweig, David Mannes und Techniker Jan Hovind (von links) mit einer Sprengschnur, die sie mit Neutronen durchleuchtet haben.  (Paul Scherrer Institut, Markus Fischer)
Bauteile mit Neutronen durchleuchtet

Der analytische Blick ins Innere von Raketen

Bei Raketenstarts ist das Timing entscheidend: In präzise abgestimmter Choreografie müssen Boosterraketen und andere Elemente nach dem Start abgesprengt werden. Pyrotechnische Bauteile dienen dazu als Timer. Ein Probelauf, ob diese Bauteile ordnungsgemäß verarbeitet wurden, ist aber nicht möglich. Bei Trägerraketen vom Typ Ariane 5 sowie Vega haben deshalb Forscher des Paul-Scherrer-Instituts die entsprechenden Teile mithilfe der Neutronenquelle Sinq durchleuchtet und auf Fehler überprüft.

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