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Nahaufnahme des LED-Bioreaktors (Bild: Andreas Heddergott / TU München)
LED-Bioreaktoren

Algen in den Tank

Weil Nahrungspflanzen wie Soja und Mais auch für die Energiegewinnung genutzt werden, leiden Millionen Menschen Hunger. Algen könnten hier Abhilfe schaffen. Sie gedeihen auch in Salzwasser und auf unfruchtbaren Böden. Für ihr Wachstum benötigen sie Sonnenlicht. Doch das ist im Labor gar nicht so einfach herzustellen. Wissenschaftler haben nun eine Methodik entwickelt, mit der sie verschiedenste Lichtsituationen simulieren und so die Produktivität der Algen präzise studieren können.

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Detailaufnahme einer Blüte von Aristolochia rotunda mit bestäubender Fliege. (Bild: Birgit Oelschlägel/TU Dresden)
Bestäubung

Pflanzen fangen Insekten zur Bestäubung

Pflanzen nutzen zahlreiche Mechanismen für ihre Bestäubung. Ein besonders ausgeklügeltes System hat jetzt ein internationale Forscher untersucht. Eine Pfeifenblume nutzt den Duft, den normalerweise verendende Wanzen abgeben, um Fliegen anzulocken, die dann die Pflanze bestäuben.

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Bildergalerien

Eine Hummel sammelt Nektar in den Blüten eines Obstbaumes  (Sophie Hedges)
Honigbienen-Parasit erhöht Virus-Risiko

Varroamilbe gefährdet auch Wildbienen

Die Varroamilbe ist ein gefürchteter Parasit der Honigbiene, der innerhalb kurzer Zeit ganze Bienenstöcke schwer schädigen oder töten kann. Nun hat ein Ulmer Forscherteam herausgefunden, dass die Varroamilbe, auch für Wildbienen wie Hummeln gefährlich werden kann. Und das, obwohl die Milben die Wildbienen gar nicht befallen. Ein weiteres Steinchen im Ursachenmosaik des Insektensterbens?

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Die Max-Planck-Wissenschaftlerin Dr. Sofia Lavista Llanos untersucht die Früchte des Noni-Baums. (Bild: Anna Schroll)
Fruchtfliegen

Giftige Substanz erhöht die Fruchtbarkeit

Es ist sehr schwierig Fruchtfliegen der Art Drosophila sechellia im Labor zu züchten. Grund: Die Weibchen produzieren deutlich weniger Eier als andere Fruchtfliegenarten. Jenaer Max-Planck-Forscher haben die Fruchtbarkeit der Fliegen deutlich erhöht, indem sie ihnen die eigentlich giftigen Früchte des Noni-Baumes als Nahrung gaben.

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Wie enstanden DNA-Moleküle? LMU-Wissenschaftler haben eine neue Theorie über die Ursprünge des Lebens (Symbolbild). (gemeinfrei, skeeze)
Ursprung des DNA-Moleküls

Nahm das Leben den einfachen Reaktionsweg?

Die Entstehung des Lebens auf der Erde steckt noch immer voller Geheimnisse. So ist z.B. der Ursprung der DNA-Moleküle nicht abschließend geklärt. Nahm man lange Zeit an, dass erst ein Enzym die Bildung dieses komplexen Moleküls ermöglicht hatte, haben nun Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München eine alternative Theorie vorgeschlagen – und werfen damit neues Licht auf die Entstehungsgeschichte des Lebens.

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