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Geschlossenes Sicherheitssystem Technik gegen Dämpfe – Sicherer Umgang mit flüssigen Abfällen

| Autor / Redakteur: Michael Schäfer* / Dr. Ilka Ottleben

Welcher Labormitarbeiter kennt es nicht – üble Gerüche aus Abfallbehältern lassen Böses befürchten – von nicht sachgerecht entsorgten Flüssigkeiten im Labor kann eine deutliche Gesundheitsgefahr ausgehen. Eine gut zu integrierende und umfassende Lösung bietet ein geschlossenes Sicherheitssystem.

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1 Organische Lösungsmittel, Säuren, Laugen – die Bandbreite an Flüssigkeiten, die im Labor zum Einsatz kommen, ist groß, deren Entsorgung jedoch häufig nicht optimal.
1 Organische Lösungsmittel, Säuren, Laugen – die Bandbreite an Flüssigkeiten, die im Labor zum Einsatz kommen, ist groß, deren Entsorgung jedoch häufig nicht optimal.
( © Michal Ludwiczak - Fotolia)

Flüssigkeiten in Abfallbehältern von Laboren sind überwiegend giftig – manche schon für sich allein, dann weiß man als Anwender womit man es zu tun hat und kann im Optimalfall entsprechende Maßnahmen ergreifen. In der Regel befindet sich in einem Abfällbehälter aber ein mitunter „übles Gebräu“ unterschiedlichster Flüssigabfälle, die unter Umständen erst im Zusammenwirken ihr volles toxisches Potenzial entfalten. Welche Gemische in den Kanistern entstehen und wie giftig diese sind, lässt sich für den Anwender jedoch in der Regel nicht nachvollziehen. Um lange Wege und Unterbrechungen der Arbeit zu vermeiden, werden die Abfallbehälter darüber hinaus im Laboralltag oftmals nicht so gelagert, dass ein Entweichen giftiger Dämpfe in den Laborraum ausgeschlossen ist. Ein Umstand mit deutlich gesundheitsgefährdendem Potenzial.

Geschlossene Sicherheitssysteme für die Entsorgung flüssiger Abfälle können hier wirksam Abhilfe schaffen. S.C.A.T. Europe bietet mit Symline ein Komplettsystem zum sicheren Sammeln und aktiver Lagerung flüssiger Abfälle im Labor.

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Wirksamer Schutz für Mensch und Umwelt

Die genau aufeinander abgestimmten Bauteile werden direkt in die Laborausstattung integriert. Die Abfallgefäße lagern außerhalb des Arbeitsbereichs dort, wo es erlaubt ist: im optimalen Fall innerhalb von Sicherheitsschränken. Die Flüssigkeiten können also direkt am Versuchsaufbau entsorgt werden, ohne lange Wege zu den Sammelbehältern. Die Entsorgungsgefäße lassen sich zudem von mehreren Arbeitsstationen gleichzeitig nutzen.

Das Verschlusssystem sorgt für eine sichere Verbindung zu den Abfallgefäßen. Abluftfilter nehmen Schadstoffe wie Lösungsmitteldämpfe auf, bevor Anwender und Umwelt damit in Berührung kommen. Diese Schadstoffe lassen sich darüber hinaus auch direkt in das Laborabluftsystem leiten. Symline setzt Hochleistungskunststoffe ein, ermöglicht die Verbindung zu Sicherheitsschränken und berücksichtigt die Atex-Richtlinien.

Von brennbaren Flüssigkeiten bis zur Füllstandskontrolle

So lassen sich beispielsweise organische Lösungsmittel, Säuren, Laugen oder andere aggressive Substanzen sicher sammeln. Anders als bei Edelstahl treten dabei keine Korrosionsprobleme auf. Schwere Edelstahlbehälter können im gefüllten Zustand nur schwer transportiert werden. Durch ihr geringes Gewicht haben die ableitfähigen PE-HD-Produkte des Symline-Systems hier zudem einen erheblichen Vorteil.

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