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Geschlossenes Sicherheitssystem

Technik gegen Dämpfe – Sicherer Umgang mit flüssigen Abfällen

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Besondere Sorgfalt ist beim Sammeln entzündlicher Flüssigkeiten geboten. Beim Abfließen können statische Ladungen entstehen, die Ursache von Funkenbildung und erhöhter Brandgefahr sind. Für die Beurteilung und Vermeidung von Zündgefahren, sowie der zu treffenden Schutzmaßnahmen, existieren eine Reihe von Richtlinien und Vorschriften. Zu beachten sind dabei primär die deutschen Berufsgenossenschaftlichen Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BGR) des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften: BGR 132 – Richtlinie „Statische Elektrizität“. Diese entspricht inhaltlich weitgehend der internationalen Norm CENELEC 50404. In Deutschland beschreibt die „Technische Regel für Gefahrstoffe“, kurz TRGS 727 (vormals TRBS 2153) mit dem Titel „Vermeidung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladung“ elektrostatische Anforderungen in Ex-Bereichen. Leitfähige Kunststoffe, die einen Durchgangswiderstand < 10E+06 Ohm aufweisen, können in Schutzsystemen eingesetzt werden, die der Atex-Richtlinie unterliegen, sofern sie ausreichend geerdet sind.

Symline-Einbaulösungen aus elektrisch ableitfähigem PE-HD werden diesen Anforderungen gerecht und beugen statischer Aufladung zuverlässig vor. Sie können über zusätzliche Erdungsanschlüsse gegen Aufladung und Funkenbildung gesichert werden. Die betreffenden Bauteile sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.

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Das Thema Abfallentsorgung im Labor gehört ja ohnehin zu den nicht so angenehmen Pflichten im Laboralltag. Ganz unangenehm und ebenso gefährlich wird es allerdings, wenn mal wieder vergessen wurde, einen Behälter für flüssige Abfälle rechtzeitig auszutauschen. Die automatische Füllstandskontrolle des Symline-Systems ist daher ein sehr wertvolles Tool, um Sicherheit und Effizienz im Labor weiter zu erhöhen. Die kontinuierliche Kontrollfunktion zeigt die genauen Füllstände der Abfallgefäße in Echtzeit an und warnt zudem optisch und akustisch bei kritischen Füllständen. Überlaufende Gefäße sind somit Vergangenheit, auch wenn sie außer Sichtweite untergebracht sind.

Genaue Anpassung an die Arbeitsumgebung

Auch die Arbeit mit HPLC-Geräten wird mit Symline einfacher und sicherer: flüssige Abfälle werden direkt und ohne Exposition über das Rohrsystem gesammelt, ein Austreten schädlicher Dämpfe wird verhindert. Auf diese Weise befinden sich zudem keine störenden Abfallbehälter mehr im Arbeitsbereich. Das sorgt für ein Plus an freier Arbeitsfläche. Das System ist geeignet für alle HPLC-Systeme und Schlauchgrößen.

Damit bei der Arbeit unter einem Abzug die gesamte Arbeitsfläche zur Verfügung steht, können alle Sicherheitstrichter an der Rück- oder Seitenwand montiert werden. Auch hier werden darüber hinaus störende Abfallgefäße vermieden. Generell ist mit dem Symline-System auch bei engen Platzverhältnissen der optimale Zugriff auf die Sammelbehälter gegeben – das Schlauchsystem und zahlreiche Adapter wurden speziell für diesen Zweck entwickelt. Durch die kompakte, platzsparende Bauweise fügen sich Symline-Komponenten insgesamt überall dort optimal ein, wo es auf die wirtschaftliche Nutzung verfügbarer Arbeitsflächen ankommt.

* M. Schäfer: S.C.A.T. Europe GmbH, 64546 Mörfelden

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