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Länderreport Tschechien

Tschechische Chemieindustrie kämpft mit hohen Energie- und Rohstoffpreisen

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Tschechiens Einfuhr von Chemieerzeugnissen (SITC-Gruppe 5) erreichte 2011 mit fast 12 Mrd. Euro einen neuen Rekordstand. Damit legten die Importe um 16,6% zu. Von der Gesamtsumme entfielen 3,8 Mrd. Euro auf Kunststoffe und etwa ein Viertel auf Pharmaprodukte. Das Handelsbilanzdefizit im tschechischen Chemiesektor wuchs weiter auf 4,65 Mrd. Euro.

Wichtigster Lieferant für Chemieprodukte ist mit großem Abstand Deutschland, auf das etwa ein Drittel der Einfuhren entfällt. Dahinter folgten 2011 Belgien (878 Mio. Euro), die Niederlande (807 Mio. Euro) und Polen (765 Mio. Euro).

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Zu Jahresbeginn 2012 hat sich der positive Trend bei den Chemieimporten fortgesetzt, jedoch mit abschwächender Dynamik. In den ersten beiden Monaten des Jahres wurde ein Plus von 2,3% erzielt. Das entspricht etwa den Prognosen für die Entwicklung der Gesamtimporte 2012.

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