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Raman-Spektroskopie

Was sollte man beim Kauf eines Raman-Systems beachten?

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Kalibrierung der Raman-Instrumente

Eine präzise Kalibrierung ist für alle Raman-Instrumente unabdingbar. Eine ungenaue Kalibrierung hat direkten Einfluss auf die Interpretation von Spektren. Ein üblicher Weg ist es beispielsweise, die gemessenen Spektren mit einer Spektrendatenbank zu vergleichen. Ein schlecht kalibriertes Gerät kann Spektren liefern, die zu falschen Vergleichspektren führen. Um solche Probleme zu vermeiden, ist es am besten, regelmäßige Kalibrierungen durchzuführen. Die beste Lösung bieten hier interne Kalibrierungswerkzeuge, die schnell und automatisiert sind. Durchgeführt wird diese Mehrpunkt-Kalibrierung mit internen Standards, die auf der gesamten Wellenzahlen-Achse liegen. Auch eine Weiß-Licht-Kalibrierung ist interessant, da sie Ergebnisse liefert, die unabhängig vom spezifischen Instrument sind und so einen Vergleich unterschiedlicher Systeme zulassen.

Raman-Mikroskope können auch zur Untersuchung der Verteilung von Substanzen in einer Probe eingesetzt werden. Hierzu fährt der Tisch die Probe automatisch ab, wodurch ein chemisches Mapping entsteht. Ein Beispiel eines chemischen Mappings mit der Ramanspektroskopie ist in Abbildung 3 dargestellt.

Fazit

Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten bei der Auswahl eines Raman-Instruments. Wichtig ist für den Anwender vor der Anschaffung, seine genauen Anforderungen zu evaluieren.

* Dr. M. Wall: Thermo Fisher Scientific, Madison/USA

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