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Neuer Hightech-Standort Zeiss investiert über 300 Millionen Euro in Hightech-Standort in Jena

| Redakteur: Doris Popp

Zeiss wird über 300 Millionen Euro in einen neuen, integrierten Hightech-Standort investieren. Den entsprechenden Plan stellte der weltweit tätige Technologieführer der optischen und optoelektronischen Industrie am 13. Oktober 2017 in Jena vor.

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Zeiss stellte den Investitions-Plan am 13. Oktober 2017 in Jena vor. Von links: Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena, Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzende des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG, und Wolfgang Tiefensee, der Thüringische Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.
Zeiss stellte den Investitions-Plan am 13. Oktober 2017 in Jena vor. Von links: Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena, Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzende des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG, und Wolfgang Tiefensee, der Thüringische Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.
(Bild: Zeiss)

Jena, Oberkochen – Zeiss wird mit dem Vorhaben bis 2023 seine bisherigen Jenaer Standorte zusammenführen. Zeiss wird dazu von Schott ein bereits heute teilweise ungenutztes Betriebsgelände erwerben, sanieren und darauf neue Gebäude für seinen zweitgrößten Standort weltweit errichten.

Jena ist damit integraler Bestandteil der globalen Investitionsstrategie von Zeiss und schließt nahtlos an eine Reihe von internationalen Projekten zur Erweiterung, Modernisierung und Neuausrichtung von Standorten an, die Zeiss seit 2011 unter anderem in Deutschland, Europa und Asien realisiert hat. So gab das Unternehmen erst vor drei Wochen Investitionspläne von 30 Millionen Euro in den Zeiss Innovation Hub am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) bekannt.

„Als weltweiter Technologieführer geht es uns bei unseren Investitionen darum, die vorhandenen Potenziale in unseren Wachstumsmärkten zu nutzen“, erläutert Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG. „Dazu brauchen wir eine noch stärkere Präsenz und eine noch bessere Vernetzung an den Innovationshotspots.“ In Jena bedeute dies eine enge Kooperation mit Einrichtungen wie der Friedrich-Schiller-Universität, der Ernst-Abbe-Hochschule, der TU Ilmenau, Fachhochschulen der Region sowie ortsansässigen Instituten, wie denen der Max-Planck-Gesellschaft, beziehe aber auch Partnerunternehmen sowie lokale Zulieferer mit ein.

Jena ist mit insgesamt 2000 Mitarbeitern bereits heute der weltweit zweitgrößte Zeiss-Standort. Auf dem zu erwerbenden, 80 000 Quadratmeter großen und zum Teil ungenutzten Gelände, will Zeiss einen integrierten Hightech-Komplex errichten, der durch seine Modernität, Offenheit und die dort entwickelte und gefertigte Technologie Strahlkraft für die Hochtechnologie- und Wissenschaftsstadt Jena hat.

Am Zeiss-Gründungsort werden so die Voraussetzungen für weiteres Wachstum innerhalb der Unternehmensgruppe geschaffen. Dazu tragen effizientere Gebäude, die neue Infrastruktur und modernere Arbeitsbedingungen auf einer insgesamt größeren Fläche bei. Synergieeffekte zwischen einzelnen Unternehmensbereichen sowie mit Partnern aus Wissenschaft und lokaler Wirtschaft sind zusätzliche Erfolgsfaktoren.

Bis zur Mitte der nächsten Dekade soll ZEISS in Jena auf ca. 2500 Mitarbeiter anwachsen und somit weiter der zweitgrößte Standort und weltweit eines der führenden Innovationszentren für Zeiss bleiben.

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