Sekundäre Pflanzenstoffe Auf der Suche nach dem optimalen Saft
Sekundäre Pflanzenstoffe beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und senken das Krebsrisiko. Forscher der Uni Kiel untersuchen jetzt, wie der gesundheitliche Nutzen dieser Wirkstoffe durch gezielte Kombination gesteigert werden kann.
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Kiel – Wer öfter zu Obst und Gemüse greift, erkrankt seltener an Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dem Grund hierfür sind Forscher seit dem Auffinden sekundärer Pflanzenstoffe auf der Spur. Mehr als 100 000 dieser Pflanzenwirkstoffe gibt es nach Schätzungen, von einigen ist der gesundheitsfördernde Effekt beim Menschen bereits bekannt. Die Palette der Wirkungen ist eindrucksvoll und reicht von antioxidativen Effekten über entzündungshemmende Eigenschaften bis hin zur Regulierung von Blutdruck, Blutzucker oder Cholesterinspiegel. Jedoch - keine Substanz kann alles. Deswegen raten Experten bisher dazu, Obst- und Gemüse stets bunt zu mischen statt fünf Äpfel am Tag zu verzehren.
Kombination der Wirkstoffe
Forscher der Uni Kiel untersuchen jetzt, wie der gesundheitliche Nutzen der Wirkstoffe durch gezielte Kombination gesteigert werden kann. In Zusammenarbeit mit den Schwartauer Werken soll in einem vom Land Schleswig-Holstein und der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein geförderten Projekt ein funktioneller und gut schmeckender Saft entstehen. Bei der Suche nach dem optimalen Mix richtet sich das Augenmerk nicht nur auf das präventive Potenzial der Wirkstoffe. Auch Fragen der Sensorik und Stabilität sind zu klären. Gerade in diesem Bereich wollen die Schwartauer Werke ihre Kompetenz einbringen.
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