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Chempark Leverkusen

Chempark investiert über 380 Millionen Euro in die Zukunftssicherung

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Investitionsprojekte im Chempark Leverkusen

Einen sehr hohen Stellenwert hat in diesem Zusammenhang das geplante Gas- und Dampfkraftwerk des Investors Repower: Nach einer Entscheidung der Bezirksregierung Köln ist ein Erörterungstermin nicht notwendig. Zwei Einwender haben diesem Vorgehen zugestimmt, sofern deren Stellungnahmen in der behördlichen Entscheidung berücksichtigt werden. Weitere Bürgerversammlungen sind geplant. Die Vertragsunterzeichnung fand am 12. November 2012 in Leverkusen statt. Damit kann der Rückbau des alten Kraftwerks, an dessen Platz das neue GuD-Kraftwerk entstehen soll, in Kürze beginnen. Für den bevorstehenden Baubeginn müssen nun für den Investor noch die energiepolitischen Rahmenbedingungen stimmen.

Bayer MaterialScience investiert rund 35 Millionen Euro in eine Mehrzweckproduktionsanlage für Polyurethan-Lackrohstoffe. Die Anlage wird in bestehende Anlagen integriert und ermöglicht eine effiziente Rohstoffherstellung. Ihr Bau verläuft planmäßig. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2013 vorgesehen. Eine neue Pilotanlage von BMS zur Erprobung von Kohlendioxid als neuem Kunststoff-Baustein absolvierte erfolgreich ihr erstes volles Betriebsjahr. Für 2013 ist die Umstellung auf eine kontinuierliche Produktion geplant.

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Erweiterungsmaßnahmen im Entsorgungs- und Recyclingzentrum des Chempark kommen voran

Die auf dem Gelände des Entsorgungs- und Recyclingzentrums geplanten Erweiterungsmaßnahmen kommen voran. Für das von Currenta und Avea geplante Projekt einer Schlackenaufbereitungsanlage haben Bau- und Planungsausschuss der Stadt Leverkusen der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes und dem zugehörigen Änderungsverfahren zugestimmt. Die Anlage dient der Zwischenlagerung und Aufbereitung von Schlacken bzw. Verwertung von Metallen. Sie soll über eine Kapazität von 200.000 Jahrestonnen verfügen.

Für die Abfallmengenerweiterung liegt die Genehmigung vor. Sie ist notwendig, um den Wärmebedarf der Anlage zu decken und eine sichere Entsorgung bei einer Temperatur von über 1000 Grad Celsius zu gewährleisten.

Im Entsorgungs- und Recyclingzentrum investiert Currenta rund 14 Millionen Euro: Dort wird unter anderem die Verbrennungsanlage 2 um eine weitere Bunkerkammer erweitert und mit einem Krangreifer ausgestattet. Außerdem wird für die Gesamtanlage eine 1600 Quadratmeter große Lager- und Mischhalle gebaut. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in die Waschwasser-Behandlungsanlage zur Rauchgasreinigung. Damit sollen die Reinigungsleistung verbessert, die Anlagenverfügbarkeit erhöht und Ressourcen geschont werden.

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