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Chempark Leverkusen Chempark investiert über 380 Millionen Euro in die Zukunftssicherung

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Der Chempark Leverkusen investiert in den Standort. Insgesamt wurden 2012 381 Millionen Euro für Instandhaltung und neue Projekte ausgegeben.

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Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat gemeinsam mit Werner Völkel, Leiter Currenta-Infrastruktur, am Trassenmodell des Chempark
Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat gemeinsam mit Werner Völkel, Leiter Currenta-Infrastruktur, am Trassenmodell des Chempark
(Bild: Currenta)

Leverkusen - „Mit einer Gesamtsumme von 381 Millionen Euro für neue Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen hat der Chempark Leverkusen im laufenden Jahr wichtige Impulse gesetzt, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten", erklärte Chempark-Leiter Dr. Ernst Grigat im Rahmen eines Pressegesprächs in Leverkusen.

"Damit befinden wir uns auf einem guten Weg“, so Grigat. Dies sei eine entscheidende Voraussetzung, um auch künftig mit den sich rasant ändernden Bedingungen Schritt halten und am Standort einen wesentlichen Beitrag zu Beschäftigung und Zukunftssicherung leisten zu können.

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Dass es dem Standort gutgeht, zeigen aber nicht nur die Neu-Investitionen in Höhe von 173 Millionen Euro. Nicht weniger wichtig sind die Aufwendungen für Instandhaltung, die mit 208 Millionen Euro auf einem konstant hohen Niveau liegen. „Wir beobachten und analysieren die Entwicklungen, wozu auch die EU-Schuldenkrise zählt, sehr genau. Unsere langfristigen Geschäftsaussichten beurteilen wir insgesamt weiterhin positiv“, so Grigat.

Akzeptanz von Industrieprojekten durch transparenten Dialog schaffen

Um in Zukunft nachhaltig wirtschaften zu können, seien Investitionen unabdingbar. Dies erfordere nicht nur wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen in Form von Planungssicherheit bei der Genehmigung von Projekten und bezahlbaren Energiepreisen. Notwendige Voraussetzung sei auch die Akzeptanz durch die Gesellschaft.

„Um Lösungen für die Vereinbarkeit von Ökologie, Ökonomie und Sozialem zu finden, sehen wir es als sehr wichtig an, dass bestehende Planungsinstrumente und Prozesse mit dem öffentlichen, informellen Dialog verknüpft werden. Daher sucht Currenta als Betreiber und Manager des Chempark aktiv den Dialog mit der Politik auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

In Gesprächen mit Bürgern, Nachbarn und Umweltschützern informieren wir transparent und frühzeitig über Vorhaben, Ausgestaltung und Vorteile“, so Grigat. „Dies tun wir mit Erfolg, denn aus vielen Gesprächen wissen wir, dass die Grundlage von Akzeptanz gegenseitiges Vertrauen und Verständnis ist. Und nur auf dem Wege der Bürgerbeteiligung können wir in der Öffentlichkeit für unsere Anliegen werben.“

Bilder des Chempark finden Sie in der Bildergalerie des Artikels.

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