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Interview
Die elektrische Sprache der Organoide verstehen

Das Gespräch führte Dr. Ilka Ottleben 5 min Lesedauer

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Eine Vielzahl von Erkrankungen, nicht nur des Darms, nehmen ihren Ursprung in ebendiesem. Ihn besser zu verstehen, ist daher essenziell. Mittels moderner Zellkulturtechniken versuchen Forschende nun, den Darm in all seiner Komplexität im Kulturgefäß (in vivo) nachzubilden. Dazu gehört auch seine „Stromversorgung“ und die Messung von Signalen sogenannter erregbarer Zellen.

Prof. Dr. rer. nat. Monika Saumer, Hochschule Kaiserslautern, entwickelt 3D-Elektrodensysteme, mit denen sich beispielsweise die Innervation komplexer Organoidkulturen nachbilden lässt.(Bild:  Hochschule Kaiserslautern)
Prof. Dr. rer. nat. Monika Saumer, Hochschule Kaiserslautern, entwickelt 3D-Elektrodensysteme, mit denen sich beispielsweise die Innervation komplexer Organoidkulturen nachbilden lässt.
(Bild: Hochschule Kaiserslautern)

Beim Begriff „OriDarmi“ denkt man unmittelbar an Origami. Was hat ihr Forschungsprojekt an der Hochschule Kaiserslautern mit der japanischen Kunst des Papierfaltens zu tun?

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