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NPK

Einbindung eines Flammenphotometers in die NPK-Analytik

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NPK-Vergleichsmessungen in verschiedenen Bodenextrakten

Vergleichsmessungen dieser Art können in verschiedensten Bodenextrakten erfolgen. Bei Verwendung von sauren Extraktionslösungen muss insbesondere bei der Messung von Ammonium und Phosphat im Vorfeld geprüft werden, wie tolerant die verwendete Methode gegenüber pH-Wert-Schwankungen ist. Auch hier bietet die verwendete Technik Vorteile, weil durch einfaches Ändern von Flussraten oder Reagenzkonzentrationen für viele Anwendungen maßgeschneiderte Lösungen erhalten werden können. Die Kalibrierung erfolgt dann jeweils mit Standards, welche in der gleichen Extraktionslösung hergestellt wurden wie die Proben.

  • Messung von ortho-Phosphat und Kalium in Calcium-Acetat-Lactat-Extrakten nach VDLUFA A 6.2.1.1: Dieser Versuch erfolgte mit Bodenproben aus Ringversuchsmaterial des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg. Dabei stammen die Böden von 2008 aus dem 5-Länder-Ringversuch und von 2011 aus dem LÜRV-A. Aus den zur Verfügung gestellten Feststoffproben wurden CAL-Extrakte entsprechend der VDLUFA-Methode hergestellt und mit den von der MLE GmbH bestehenden Methoden vermessen. Der Vergleich der Messwerte erfolgte mit den Toleranzgrenzwerten der Ringversuche.
  • Messung von Kalium im Calciumchlorid / DPTA-Auszug (CAT-Methode) nach VDLUFA A 13.1.1: In diesem Versuch wurde Kalium aus Bodenproben vermessen, die die Universität Bayreuth zur Verfügung stellte. Die Extrakte wurden nach der CAT-Methode angesetzt und der Vergleich der Messwerte erfolgte mit den an der Universität erhaltenen Ergebnissen.

Flammenphotometer erweitert die Optionen der NPK-Analyse

Die Anwendung robuster, standardisierter photometrischer Methoden zur Nährstoff-Analyse ist mit den Geräten und Verfahren von MLE einfach realisierbar. Durch die Einbindung eines Flammenphotometers als Detektor in ein Fließinjektionsanalysesystem ist es nicht nur möglich, das Kalium zu ermitteln, sondern auch weitere Elemente. Großer Vorteil einer solchen Gerätekombination ist, dass es sich um eine kompakte Geräteausführung handelt, welche sehr sparsam im Proben- und Reagenzienverbrauch ist. Sämtliche Methoden sind durch die leichte Bedienung und durch genaue Arbeitsanleitungen gut zu handhaben. Die Software ist offen und einfach gestaltet, sodass der Anwender eigene Methoden schreiben kann. Gleichzeitig gestattet der modulare Aufbau, das System entsprechend den analytischen Erfordernissen mit weiteren Modulen oder Methodeneinheiten nachzurüsten.

* K. Koller: Gesellschaft für Analysentechnik HLS, 29410 Salzwedel

* *A. Schöne: Medizin-u.Labortechnik Engineering GmbH Dresden, 01445 Radebeul

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