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Wägeergebnis

Einfluss der Elektrostatik auf das Wägeergebnis

| Autor / Redakteur: Peter Ryser* / Marc Platthaus

(Bild: Mettler Toledo)

Die Wägung steht an erster Stelle vieler Laborprozesse und ist daher mit besonderer Sorgfalt auszuführen. Äußere Einflüsse wie z.B. elektrostatische Aufladung können zu fehlerhaften Ergebnissen führen. Eine neue Analysenwaagen-Serie hilft, mit verschiedenen Features äußere Einflüsse zu minimieren.

Wägen ist eine der häufigsten Arbeiten im Labor. Beim analytischen Wägen müssen die Störeinflüsse der Umgebung berücksichtigt werden. Darauf weist z.B. auch das kürzlich überarbeitete allgemeine USP-Kapitel 1251 ausdrücklich hin.

Bei den Störeinflüssen handelt es sich um physikalische Effekte, die für moderne Mikro-, Semimikro- und Analysenwaagen messbar sind und nicht vernachlässigt werden dürfen, da es sich dabei um tatsächliche Gewichtsveränderungen handelt. Alle elektronischen Analysenwaagen messen nicht die Masse, sondern die auf das Wägegut wirkende Kraft. Langsame Verdunstung, Feuchtigkeitsaufnahmen oder Kräfte, die auf das Wägegut und die Waagschale wirken (beispielsweise Magnetismus oder Elektrostatik) werden von der Waage als Gewichtsveränderungen erkannt.

Welchen Einfluss haben elektrostatische Kräfte?

Elektrostatische Kräfte haben eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf die Genauigkeit der Wägeergebnisse. Erst die Minimierung der Umgebungseinflüsse ermöglicht die Optimierung der Waagenleistung. Elektrostatische Ladungen auf einem Wägebehälter werden meist durch Reibung verursacht.

Typische Laborarbeiten, die zur Aufladung von Gegenständen führen, sind zum Beispiel das Trockenreiben eines Becherglases mit einem Tuch oder das Berühren eines Messkolbens mit Einmalhandschuhen. Sogar das Auspacken eines Laborbehälters aus einer Plastiktüte oder sein Befüllen mit Schüttgut reichen aus, um eine messbare elektrostatische Ladung zu verursachen.

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