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Medizinische Kühl- und Gefrierschränke Energiefressern die kalte Schulter zeigen – mit sparsamen Tiefkühlschränken

Redakteur: Christian Lüttmann

Ein beträchtlicher Teil der Stromrechnung geht im Labor auf Tiefkühlgeräte. Umso wichtiger ist es, dass diese möglichst stromsparend sind. Wie Kühlschränke so umweltfreundlich wie möglich designt werden können, demonstriert der Hersteller BMS.

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Tiefkühlschränke verbrauchen teilweise so viel Strom wie ein ganzer Haushalt. Umso wichtiger sind gute Isolierung und umweltschonende Kältemittel für eine weniger schlechte Umweltbilanz.
Tiefkühlschränke verbrauchen teilweise so viel Strom wie ein ganzer Haushalt. Umso wichtiger sind gute Isolierung und umweltschonende Kältemittel für eine weniger schlechte Umweltbilanz.
(Bild: BMS)

Ultratiefkühlgeräte verbrauchen ca. 16 bis 22 Kilowattstunden (kWh) pro Tag, was in etwa dem täglichen Stromverbrauch eines durchschnittlichen Familienhaushalts entspricht. Das ließe sich – je nach Stromgewinnungsart – in etwa 100 Tonnen CO2 umrechnen, die solch ein Gefriergerät während seiner Lebensdauer verursacht. Daher hat es einen großen Einfluss, wenn solche Produkte energieeffizient sind.

Als Anbieter von Lösungen für die Kühlkette von Impfstoffen und als Hersteller sowie Distributor von Blutmanagement- und medizinischen Kühllösungen, hat B Medical Systems (BMS) die Energy Star Zertifizierung erhalten. In den vergangenen 20 Jahren haben Produkte mit dem Energy Star Label zu Einsparungen bei den Stromrechnungen in Höhe von 360 Milliarden US-Dollar und zur Vermeidung von mehr als 2,5 Milliarden Tonnen Treibhausgasemissionen beigetragen.

Mehrere Kühlschrank-Modelle aus den Produktlinien von BMS wurden von der US Environmental Protection Agency ausgezeichnet. Die Zertifizierung belegt die Nachhaltigkeit der Produkte und zeigt die Entschlossenheit von B Medical Systems, sicherzustellen, dass seine Modelle die geringstmögliche Umweltbelastung haben, heißt es in einer Pressemeldung.

Natürliche Kühlmittel

Um die Umweltverträglichkeit von medizinischen Kühllösungen einzuschätzen, sollten neben dem reinen Stromverbrauch auch die Kühlsysteme und die verwendeten Kühlmittel auf Nachhaltigkeit ausgelegt sein. Viele Kühlmittel sind klimaschädlich und für ihr erhebliches Ozonabbaupotenzial (Ozone Depletion Potential, ODP) und Treibhauspotenzial (Global Warming Potential, GWP) bekannt. Um seine Produkte noch umweltfreundlicher zu machen, setzt BMS eigenen Angaben zufolge fortschrittliche Technologien ein, die innovative Kühlsysteme erlauben. Diese Systeme arbeiten mit natürlichen Kühlmitteln, die kein oder nur ein minimales GWP und ODP haben, aber die bestmögliche Kühlleistung bieten.

Alle aktiven medizinischen Kühllösungen von BMS verwenden natürliche Kühlmittel. So können die Anwender Kühllösungen umweltverträglich einsetzen, um Impfstoffe, Medikamente und Proben auf der richtigen Temperatur zu halten. Gleichzeitig halten sie damit den Energieverbrauch niedrig und den CO2-Fußabdruck klein.

Aktuelle Modelle von B Medical haben mindestens eine Version der Energy Star Zertifizierung, darunter U701, U901, B401, B501, B701, B901, F400, F500, F700, F900, P400, P500, P700 und P900.

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