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Informationsbeschaffung Entscheidungsträger favorisieren Fachzeitschriften – noch...

| Redakteur: Matthias Back

Eine Studie des Beratungs- und Planungsunternehmens Agiplan zeigt, dass Führungskräfte nach wie vor auf bewährte Wege und Instrumente – insbesondere Fachzeitschriften – setzen, um sich zu informieren. Doch die digitalen Medien holen rasant auf.

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Bei Managern haben haben Blogs, Foren und soziale Medien im Vergleich zu Fach- und Wirtschaftszeitschriften als Informationsquellen wenig Chancen.
Bei Managern haben haben Blogs, Foren und soziale Medien im Vergleich zu Fach- und Wirtschaftszeitschriften als Informationsquellen wenig Chancen.
(Bild: commons.wikimedia.org)

Trotz Digitalisierung und neuer Medien bleiben Fachzeitschriften und allgemeine Wirtschaftsmedien die wichtigsten Informationsmittel für deutsche Entscheidungsträger. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie, die das Beratungs- und Planungsunternehmen Agiplan in Auftrag gegeben hat. „Erst an dritter Stellen der bevorzugten Medien stehen Hersteller- und Fachwebseiten“, sagt Studienleiterin Marie-Christin Ackermann.

An der Studie, die in Zusammenarbeit mit der Unternehmer-Hochschule BiTS entstanden ist, haben mehr als 1000 Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen sowie aus Großunternehmen teilgenommen. Ziel war, zu untersuchen, wie und wo Entscheider sich über ihr Arbeitsfeld informieren.

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E-Mail-Newsletter stechen Social Media aus

E-Mail-Newsletter werden von der Hälfte der Befragten gelesen. Soziale Netzwerke wie Twitter, Xing oder LinkedIn werden hingegen seltener genutzt, um an Informationen zu gelangen. Eine klare Absage gab es an Blogs, Fachforen, Communities, Podcast, Audiobeiträge und Web-TV: Sie werden kaum abgefragt und spielen nahezu keine Rolle bei der Informationsbeschaffung.

Immer wichtiger hingegen wird die Möglichkeit, unterwegs an Informationen zu gelangen - Smartphones (81 %) und Notebooks (79 %) sind dabei die beliebtesten Endgeräte. „Die Studie hat gezeigt, dass gerade Führungskräfte sich sehr gezielt informieren“, sagt Studienleiterin Ackermann. „Der Großteil (76 %) legt seinen Fokus auf wenige Internetseiten, um die Fülle an Informationen handhaben zu können.“

Ein guter Artikel ist: kurz, klar, knackig und praxisbezogen

Und was macht einen guten Beitrag aus? Laut Studie legen Leser vor allem Wert auf eine klare und verständliche Sprache. Wichtig sind ihnen bei Artikeln auch eine kurze inhaltliche Zusammenfassung sowie Beispiele aus der Praxis.

Mit Blick auf die künftigen Entwicklungen gehen die Führungskräfte davon aus, dass neue Medien die klassischen Fachzeitschriften als wichtigste Informationsquelle immer weiter ablösen werden. Allerdings glauben nur 9 % der Befragten, dass Fachmagazine für sie völlig irrelevant werden.

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