Bei den Kaffee-Erzeugnissen ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Während beim Röstkaffee eine leichte Abnahme der Acrylamid-Mediane zu verzeichnen war, bewegen sich die Acrylamid-Mediane bei löslichem Kaffee und bei Kaffeeersatz insgesamt auf höherem Niveau. Beim Kaffeeersatz ist eine starke Schwankung feststellbar, was auf den Einsatz von verschiedenen Rohstoffen zurückzuführen sein könnte. Eine eindeutige Aussage über den Minimierungserfolg ist bei dieser Warengruppe aus zwei Gründen schwierig. Zum Einen ist im Laufe der relativ langen Lagerdauer von Kaffeeprodukten der Acrylamid-Gehalt stark reduziert, damit wäre ein definierter Zeitpunkt für die Probennahme entscheidend. Zum Anderen ist die Untersuchung von Kaffee mit einer gewissen Messunsicherheit behaftet, die dazu führt, dass die Acrylamid-Gehalte scheinbar unterschiedlich sind. (Archiv: Vogel Business Media) 4/4 Zurück zum Artikel