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Automatische Waage Genau und sicher wiegen

Redakteur: Christian Lüttmann

Die Labore von heute haben einen höheren Durchsatz und kleinere Probengrößen als je zuvor. Mit einer Ablesbarkeit von 2 µg soll die neue automatische XPR-Waage von Mettler Toledo das Wägen von Pulver auf ein neues Level bringen.

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Der Platzbedarf der automatischen XPR-Waage macht sie perfekt für den Einsatz in Sicherheitsschränken und Abzügen Ihres Labors.
Der Platzbedarf der automatischen XPR-Waage macht sie perfekt für den Einsatz in Sicherheitsschränken und Abzügen Ihres Labors.
(Bild: Mettler Toledo)

Die Sicherheit beim Wägen von potenziell toxischen oder aktiven Substanzen ist in Branchen wie der Chemie, Pharmazie und Biotechnologie von größter Bedeutung. Dennoch überwiegt das Bedürfnis nach Sicherheit nicht das Bedürfnis nach Genauigkeit und Geschwindigkeit. Die automatische Waage XPR reduziert das Expositionsrisiko erheblich und gewährleistet gleichzeitig die exakte Präzision und den erhöhten Durchsatz, die in modernen Arbeitsabläufen erforderlich sind. Dies gelingt, indem mithilfe eines geschlossenen Dosierkopfes direkt in Zielfläschchen oder Kapseln mit Öffnungen von nur sechs Millimetern Durchmesser dosiert wird. Anhand eines Live-Feedbacks wird die Fließeigenschaft des Pulvers ermittelt, um die Abgabeeffizienz in Echtzeit zu optimieren. Dies kann besonders effektiv sein, wenn die Waage mit einem Probenwechsler kombiniert wird, der bis zu 30 Proben in einem automatisierten Lauf verarbeiten kann.

Durch die direkte Dosierung wird das Expositionsrisiko von Lunge und Augen über die Luft, wie es bei der Verwendung von Spateln besteht, reduziert. Das Risiko des Verschüttens wird ebenfalls eliminiert, ebenso wie die Notwendigkeit, die Tür der Waage wiederholt zu öffnen und Substanzen aus dem Hauptbehälter in einen zweiten Behälter zu geben. Die Abmessungen der automatischen XPR-Waage ermöglichen den Betrieb in einer Glovebox oder einer Sicherheitskabine, was die Sicherheit zusätzlich erhöht.

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Die Waage kann auch manuell bedient werden. In Kombination mit der automatischen Flüssigkeitsdosierung werden durch die Hinzugabe von Lösungsmittel auf Basis des tatsächlichen Gewichts der eingewogenen Feststoffe jedes Mal präzise Konzentrationen erzielt. Das bedeutet, dass die manuelle Pulverdosierung nicht exakt sein muss, wodurch die zeitaufwändige manuelle Hinzugabe oder Wegnahme von Pulver zur Erfüllung der Zielvorgaben entfällt. Darüber hinaus kann die Probengröße um bis zu 30 % reduziert werden, wodurch bis zu 75 % der teuren oder seltenen Proben eingespart werden können und das Expositionspotenzial weiter verringert wird. All dies trägt dazu bei, das Expositions- und Kontaminationsrisiko zu verringern, die Laborsicherheit erheblich zu erhöhen und gleichzeitig die Ziele „Effizienz“ und „Genauigkeit“ beizubehalten.

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