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Meilenstein Labordiagnostik

Heute das tun, was Patienten morgen brauchen

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Mit Modular Analytics gelingt Roche 1999 als weltweit erster Hersteller der Einstieg in flexible System-Kombinationen, mit der Plattform Modular Pre-Ananlytics im selben Jahr der Einstieg in die automatisierte Prä- und Postanalytik. 2002 folgt mit Modular Analytics SWA erstmals die Konsolidierung von Klinischer Chemie und Immunologie in einem System. Ab 2006 kann Roche mit der Cobas modular platform maßgeschneiderte, wandelbare Systemlösungen für alle Labore anbieten. Die Module der 2009 eingeführten Cobas 8000-Serie lassen sich in verschiedenen Konstellationen zu effizienten Teststraßen zusammenführen und bewältigen bis zu 8400 Tests pro Stunde. 2013 gelingt mit der Cobas 8100 automated workflow series der nächste Schritt zur zukunftssicheren Vollautomation der Prä- und Postanalytik in allen Arbeitsbereichen. Im Bereich der Immunologie kann Roche 2016 mit dem Cobas e 801 ein Hochdurchsatzmodul einführen, das bis zu 1200 Tests pro Stunde zuverlässig bewältigt, 192 Reagenzkanäle für maximale Konsolidierung bietet und dabei jederzeit das Nachladen der Reagenzien während der Routine ermöglicht.

Auf Seiten der Nukleinsäureanalytik führt Roche Diagnostics 2005 Geräte ein, die es erlauben, lange DNA-Abschnitte und Genome deutlich schneller als bis zum damaligen Zeitpunkt möglich, zu sequenzieren.

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Der Routinediagnostik steht auf der anderen Seite ein steigender Bedarf nach dezentralen Lösungen im Sinne der Point-of-Care-Diagnostik gegenüber. Hier steht die Entwicklung schneller, robuster und kompakter Lösungen und damit die Miniaturisierung der Tests sowie Notfallparameter im Vordergrund. Roche adressiert diesen Trend mit Systemen wie Cobas Liat, dem Cobas h 232 Point-of-Care-System für die schnelle und zuverlässige Bestimmung kardialer Blutmarker oder den CoaguChek-Systemen zur Bestimmung und Überwachung der Blutgerinnung.

Digitalisierung und Big Data

Auch auf Datenseite will die zunehmende Komplexität natürlich gehandhabt werden und erfordert hochentwickelte Gerätesoftware einerseits, die Verwaltung und Vernetzung der zunehmend großen Datenmengen zwischen Patient, Arzt und Labor andererseits und geht bis zur Integration von IT-basierten automatisierten Beratungstools für Patienten und behandelnde Ärzte. „Wir können mittlerweile Regeln in unseren Systemen einbauen, die es ermöglichen, dass beispielsweise dann, wenn ein Test auffällig ist, automatisch andere Tests durchgeführt werden, ohne dass der Arzt dabei eingreifen muss und er letztlich alle notwendigen Daten, schnellstmöglich zur Verfügung hat. Dieser Trend wird sich noch weiter fortsetzen, daran besteht kein Zweifel“, erklärt Dr. Thomas Schinecker, Geschäftsführer Roche Deutschland GmbH. „Aus meiner Sicht sind auf Seiten der IT-Lösungen insgesamt noch große Entwicklungen zu erwarten, an denen wir bereits mit Hochdruck arbeiten“.

Breite Technologie-Basis

Häufig ermöglicht erst die Kombination unterschiedlicher Technologien, eine Antwort auf eine spezifische Fragestellung zu finden. Auch auf Seiten der Technologien ist Roche Diagnostics schon heute breit aufgestellt und investiert enorm in Forschung & Entwicklung, um Technologien mit Potenzial voranzutreiben und neue Chancen zu entwickeln. Der Leitsatz des Unternehmens: „Doing now what patients need next“. Unterstützt wird diese Entwicklung auch durch eine Reihe von Akquisitionen zu Beginn des neuen Jahrtausends: Die Übernahme von NimbleGen im Jahr 2007 beispielsweise verschafft Roche Zugang zu den in der Pharmazeutischen Forschung häufig verwendeten DNA-Mikrochips. Sie sind außerdem Basis für den sich in der Diagnostik abzeichnenden Trend von der Analyse einzelner Parameter hin zur Multiplexanalytik, mit der bestimmte Patientengruppen routinemäßig auf bestimmte Parameter gescreent werden. Der Erwerb von Ventana Medical Systems, einem führenden Unternehmen in der Gewebediagnostik im Jahr 2008 erlaubt es Roche, seine Palette an diagnostischen Produkten weiter zu verbreitern und zum führenden Anbieter automatisierter Diagnosesysteme für Gewebeproben zu werden.

Mit Roche Sequencing Solutions baut Roche seit 2013 ein Portfolio für Routine-Sequenzierungen und Next-Generation-Sequencing-Workflows auf, das von der Probenaufreinigung und -vorbereitung über die Sequenzierung bis zur Auswertung der Daten reicht.

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