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Lösungsmittel Hochreine Lösungsmittel für die Rückstandsanalytik

Autor / Redakteur: Stefan Seekamp* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Um die Sicherheit der Ergebnisse von Spurenanalysen zu gewährleisten, bedarf es nicht nur präziser Analysengeräte sondern auch hochreiner Lösungsmittel. Honeywell Laborchemikalien hat die Qualität seiner Lösungsmittel für die Rückstandsanalytik durch eine Untersuchung bestätigt.

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Abb. 1: Honeywell Research Chemicals bietet eine Vielzahl hochreiner Lösungsmittel für die Rückstandsanalytik an.
Abb. 1: Honeywell Research Chemicals bietet eine Vielzahl hochreiner Lösungsmittel für die Rückstandsanalytik an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Rahmen der Globalisierung von Industrie und Handel gehen Waren und Materialien aller Art auf die Reise um die Welt – und mit ihnen auch Schadstoffe. Durch Mülldeponien und Müllverbrennungsanlagen diffundieren Stoffe ebenfalls in die Umwelt und verteilen sich durch Luft und Wasser global. Besonderes Augenmerk verdienen dabei hochtoxische Substanzen wie Pestizide und chlororganische Verbindungen aus der Gruppe polychlorierter Biphenyle (PCB) sowie Dioxine und Furane. Auch polybromierte Diphenylether (PCDE), als Flammschutzmittel Kunststoffen beigemischt, finden sich mittlerweile in zahlreichen Umweltproben wieder.

Die globale Präsenz dieser Stoffe macht eine präzise Kontrolle im Rahmen eines umfassenden Qualitätsmanagements erforderlich. Einerseits muss die Verwendung im Rahmen des Fertigungsprozesses reduziert werden. Andererseits müssen sie in niedrigsten Spuren nachgewiesen werden. Gerade dort, wo die Stoffe mit Mensch und Natur in Berührung kommen können, also in Gebrauchsgütern, Nahrungsmitteln und Umweltproben.

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Rückstandsanalytik im Spurenbereich

Sowohl Gesetzgeber, Hersteller als auch Verbraucher wollen die Unbedenklichkeit von Produkten sichergestellt wissen. Als Folge werden täglich eine enorme Anzahl Proben verschiedenster Waren und Produkte auf eine große Zahl unterschiedlicher Rückstände untersucht. Bei der Rückstandsanalytik im Spurenbereich hängt die Zuverlässigkeit der Ergebnisse jedoch nicht nur von der Leistungsfähigkeit der analytischen Geräte ab. Auch die Verwendung qualitativ hochwertiger Laborchemikalien, wie zum Beispiel hochreiner Lösungsmittel, trägt entscheidend dazu bei.

Dies ist das Geschäft des Bereichs Research Chemicals von Honeywell, der auf dem Markt unter dem Markennamen Honeywell Burdick & Jackson auftritt. Das Unternehmen legt den Schwerpunkt bei diesen hochreinen Lösungsmitteln auf Reinheit und Konsistenz. Sie eignen sich für unterschiedliche Verfahren der Chromatographie wie Gaschromatographie (GC) oder Flüssigkeitschromatographie (LC) im Hochleistungsbereich – gekoppelt mit Massenspektrometrie (MS) oder anderen Detektoren. Um den hohen Anforderungen dieser Verfahren zu entsprechen, müssen die Verunreinigungen im Lösungsmittel minimiert werden. Gleichzeitig sollen die verbleibenden Verunreinigungen im Spurenbereich eine möglichst gleichbleibende Zusammensetzung aufweisen, damit die Anlagen entsprechend kalibriert werden und so sichere Nachweise erbringen können.

Interne Untersuchung verschiedener Lösungsmittel bringt klare Ergebnisse

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Honeywell am niedersächsischen Standort Seelze hat dem Thema „Reinheit der Lösungsmittel für die Rückstandsanalytik“ eine Untersuchung gewidmet. Dazu wurden einige typische, auf dem Markt erhältliche Lösungsmittel, die explizit zum analytischen Nachweis von Pestiziden geeignet sein sollten, in geschlossenen Originalverpackungen eingekauft und analysiert. Als Vergleich wurde das 95-prozentige n-Hexan GCplus von Honeywell in die Untersuchung miteinbezogen. Zu Beginn wurden die Lösungsmittel durch Verdampfen in einem Turbovap von Zymark um den Faktor 100 aufkonzentriert. Von den so vorbereiteten Proben wurden 2 µL mit einem Splitverhältnis von 20:1 in einen Gaschromatographen mit ECD-Detektor (Shimadzu 2010) injiziert. Die verwendete Säule war eine VF-5ms von Varian mit einer Länge von 30 Metern, einem Innendurchmesser von 0,25 mm und einer Filmdicke von 0,25 µm. Die Ofentemperatur wurde zu Beginn für vier Minuten bei 150 °C gehalten, dann mit acht Grad pro Minute auf 270 °C gesteigert. Die Endtemperatur wurde für 15 Minuten gehalten.

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