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Junge Arbeitnehmer

Machen soziale Netzwerke dumm und frech?

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Jugendliche auf den Job nicht ausreichend vorbereitet

Jugendliche sind auf den Job nicht ausreichend vorbereitet. 85 % der Befragten beobachten diese Entwicklung vor allem bei jüngeren Arbeitnehmern. Aber auch schon bei der Vorbereitung auf die Arbeitswelt in Schule, Studium und Ausbildung sehen die Experten Defizite der heranwachsenden Generation.

So sieht die Mehrheit vor allem Nachholbedarf bei den Themen Respekt (60 %) und Umgangsformen (55 %). Auch sorgen sie sich um ein sinkendes Bildungsniveau.

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Die Jugendlichen brauchen vor allem Unterstützung und Anleitung im Umgang mit den sozialen Netzwerken. Die Verantwortung wird hier besonders bei den Erziehungsberechtigten und Bildungseinrichtungen gesehen. Dem eigenen Kind würden 28 % der Befragten erst ab einem Alter von 15 Jahren die Nutzung sozialer Netzwerke erlauben.

SPD/Die Linke: Zwei Parteien der socialen (Media) Inkompetenz

Politik kein Kompetenzträger in punkto Social Media Im Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 äußerten sich die Experten auch zu den politischen Kompetenzfeldern der Parteien in Sachen digitale Medien, Social Media und Datenschutz. Insgesamt zeigt sich ein diffuses Bild: Über ein Viertel der Befragten sehen derzeit keine Partei als Kompetenzträger auf diesen Gebieten.

Beim Thema Internet und digitale Medien nehmen die befragten Online-Experten mit 48 % die größte Sachverständigkeit bei der Piratenpartei wahr. Ihr wird mit 38 % auch die beste Social Media Kompetenz zugesprochen.

Die CDU/CSU schneidet mit 23 % am besten beim Thema Datenschutz ab. Am wenigsten Profil zeigen lauten Experten SPD und Linke auf dem Gebiet Internet, Datenschutz und Social Media. Die Mehrheit der Experten wünscht sich mehr Beteiligungsmöglichkeit an politischen Entscheidungen über die sozialen Medien. Genutzt wurde diese Möglichkeit bisher allerdings nur von knapp einem Viertel der Befragten.

Studiendokument kostenlos dowloaden

"Diese Untersuchung, die im Januar und Februar 2013 durchgeführt wurde und an der sich 1000 Experten der Online-Branche beteiligten, liefert eine objektive Einschätzung über die gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalisierten Gesellschaft", so Nicole Rüdlin, Leiterin der Internet World Messe, die die Studie in Auftrag geben hat. "Denn es sind die Branchen-Insider, die am Puls der Zeit ihre Ideen, Technologien und Business Modelle vorantreiben und damit soziale und gesellschaftspolitische Folgen der digitalen Welt am frühesten erkennen können."

Ein ausführliches Studiendokument mit allen Ergebnissen der Befragung steht kostenlos auf der Website der Internet World Messe unter folgendem Link zum Download bereit: www.internetworld-messe.de/Presse/Studie.

* Der Autor Chef vom Dienst beim MM Maschinenmarkt. Email: juergen.schreier@vogel.de

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