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CO2-Sensorik Miniaturisierte Gassensoren

Redakteur: Christian Lüttmann

Luftqualität in Innenräumen ist ein wichtiger Gesundheitsfaktor. Zur Überwachung bieten sich Gassensoren an. Eine besonders kleine und trotzdem leistungsstarke Variante stellen die CO2-Sensoren von Sensirion dar.

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Die neuen CO2-Sensoren von Sensirion sind siebenmal kleiner als das Vorgängermodell.
Die neuen CO2-Sensoren von Sensirion sind siebenmal kleiner als das Vorgängermodell.
(Bild: Sensirion)

Hohe Werte von Kohlendioxid (CO2) beeinträchtigen die kognitive Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Menschen. Dank neuer Energiestandards und besserer Isolierung sind Häuser zunehmend energieeffizienter geworden. Aufgrund des reduzierten Luftaustauschs kann sich das durch den menschlichen Stoffwechsel produzierte CO2 jedoch schnell ansammeln. Daher ist CO2 ein wichtiger Indikator für die Luftqualität in Innenräumen. Die Messung der CO2-Konzentration in Innenräumen ermöglicht es intelligenten Lüftungssystemen, die Lüftung auf die energieeffizienteste und komfortabelste Weise zu regeln. Darüber hinaus können Raumluftqualitätsmonitore und andere angeschlossene Geräte dabei helfen, eine niedrige CO2-Konzentration für eine gesunde, produktive Umgebung zu erhalten.

Kleine Sensoren mit großer Leistung

Die SCD4x-Serie ist Sensirions nächste CO2-Sensorgeneration, die die kleinste Größe in Kombination mit einem unübertroffenen Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, heißt es in einer Pressemeldung. Die Serie besteht aus den CO2-Sensoren SCD40 und SCD41. Beide Sensoren basieren auf dem photoakustischen Messprinzip und der patentierten PA-Sens- und CMO-Sens-Technologie von Sensirion, die eine kleine Sensorgröße in Kombination mit höchster Performance ermöglicht.

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Der SCD40 bietet eine Genauigkeit von ±(50 ppm + 5 % vom Messwert) bei 400 bis 2.000 ppm, während der SCD41 eine Genauigkeit von ±(40 ppm + 5 % vom Messwert) bei 400 bis 5.000 ppm aufweist. Darüber hinaus ist der SCD41 mit seinem Low-Power-Modus perfekt für Anwendungen mit begrenztem Energiebudget geeignet, heißt es vom Unternehmen.

Die SMD-Kompatibilität und der kleine Footprint ermöglichen eine kosten- und platzsparende Integration und erhöhen die Designfreiheit für Gerätehersteller. Der integrierte Feuchte- und Temperatursensor soll eine hervorragende On-Chip-Signalkompensation ermöglichen und bietet zusätzliche Feuchte- und Temperatur-Signalausgänge. Schließlich machen der große Versorgungsspannungsbereich (2,4 bis 5,5 V), die Robustheit gegenüber externen Belastungen und der einstellbare Stromverbrauch den SCD4x zur perfekten Lösung für unterschiedlichste Kundenanforderungen, wie es in einer Pressemeldung heißt.

Besondere Bedeutung durch Corona-Pandemie

„Die aktuelle Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die Luftqualität in Innenräumen ist. Dank seiner geringen Größe, der hohen Kosteneffizienz und der einfachen Montage macht der SCD4x die CO2-Messung für eine Reihe von neuen Geräten und Anwendungen zugänglich. Dies kann dabei helfen, die Pandemie einzudämmen und unser Wohlbefinden zu steigern“, sagt Marco Gysel, Produktmanager CO2-Sensoren bei Sensirion.

Die Sensorkomponenten SCD40 und SCD41 sind weltweit über das Distributionsnetz von Sensirion erhältlich. Zur Evaluierung des SCD4x bietet Sensirion das SEK-SCD41-Sensor Evaluation Kit an.

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