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Planeten-Mischer

Mischen ohne zu zerstören für Labor, Technikum und Produktion

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Die kontaktlosen Planeten-Mischer
Die kontaktlosen Planeten-Mischer "Thinky" mischen, dispergieren und entgasen das Probenmaterial in einem Arbeitsschritt. (Bild: C3)

Thinky Mischer sind kontaktlose Planeten-Mischer, die das Probenmaterial in einem einzigen Arbeitsschritt und in Sekunden oder wenigen Minuten mischen, dispergieren und entgasen. Jetzt wurde mit dem neuen Thinky Mischer ARV-930 Twin die Lücke zwischen Labor und Technikum/Produktion geschlossen: Mit diesem Mischer können jetzt bis zu 2 x 500 ml bzw. 2 x 930 g bearbeitet werden. Der Anwender hat die Wahl, den Mischvorgang mit oder ohne Vakuum durchzuführen. Ein wesentlicher Vorteil der Vakuum-Mischer ist, dass der Anwender in einem Arbeitschritt und demselben Behälter mischen und entgasen kann, dies erfolgt sonst nur zeitaufwändig in mindestens zwei getrennten Schritten, wobei es z.B. in einer separaten Vakuumkammer aufgrund der nicht vorhandenen Mischbewegung des Behälters leicht zum „Überlaufen“ der Probe kommen kann.

Bei dem neuen Thinky Mischer ARV-930 TWIN wird das Vakuum ausschließlich in dem speziellen Mischbecherhalter erzeugt – das reduziert die Evakuier- bzw. Belüftungszeiten. Die Bedienung des Gerätes ist denkbar einfach, der Anwender wählt für den Mischvorgang den Mischmodus (mit oder ohne Vakuum, Mischen oder Entgasen), Mischzeit und Geschwindigkeit. In Abhängigkeit vom gewählten Mischmodus sind die wählbaren maximalen Drehgeschwindigkeiten unterschiedlich, welche im Bereich 0 bis 1400 rpm für den Mischmodus bzw. bis 1800 rpm für den Entgasungsmode liegen. Die Eigenrotation des Mischbehälters folgt dabei der wählbaren Umdrehungsgeschwindigkeit mit einem festen Verhältnis von 1:33,3. Die wählbare Mischzeit liegt bei max. 30 min, wobei die meisten Proben bereits nach wenigen Minuten homogen gemischt sind. Aufgrund des kontaktlosen Mischprinzips erfolgt keine Zerstörung des Probenmaterials z.B. von faserförmigen oder mikrogekapselten Komponenten durch sonst übliche eingebaute rotierende Rührorgane.

In Deutschland können die Mischer über C3 Prozess- und Analysentechnik bezogen werden.

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