Suchen

BASF-Forschungspressekonferenz Mit Forschungsinnovationen die Zukunft gestalten

| Redakteur: Tobias Hüser

BASF will in Zukunft noch stärker in Innovationen investieren. In diesem Jahr können die Forschungsabteilungen des Unternehmens mit 1,7 Milliarden Euro finanzieller Unterstützung rechnen. Vor allem die Forschungsaktivitäten in Nord- und Südamerika sowie in Asien sollen weiter ausgebaut werden.

Firmen zum Thema

Dr. Tilo Habicher, Integration Inge watertechnologies, zeigte auf der gestrigen Forschungspressekonferenz von BASF, wie Kunststoff-Membranen Keime, Bakterien und sogar Viren aus dem Wasser filtern können. (Bild: Process/Tobias Hüser)
Dr. Tilo Habicher, Integration Inge watertechnologies, zeigte auf der gestrigen Forschungspressekonferenz von BASF, wie Kunststoff-Membranen Keime, Bakterien und sogar Viren aus dem Wasser filtern können. (Bild: Process/Tobias Hüser)

Ludwigshafen – Gesellschaftsrelevante Wachstumsfeldern: Wärmemanagement, Wasseraufbereitung und Organische Elektronik werden für BASF in den nächsten Jahren im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen. Auch Querschnittstechnologien wie Rohstoffwandel, Materialsysteme, Nanotechnologie und Weiße Biotechnologie werden für das Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen. Das war der Tenor, der diesjährigen BASF-Forschungspressekonferen, auf der das Unternehmen über Forschungsergebnisse und Innovationsziele zu berichtete. Für das Jahr 2012 plant das Unternehmen, 1,7 Milliarden Euro in die Themen Forschung und Entwicklung zu investieren.

BASF will bis zum Jahr 2020 einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro erwirtschaften, der mit Produkten erzielt wird, die nicht länger als zehn Jahre auf dem Markt sind.

„Effektive und effiziente Forschung ist für die Erreichung unserer Wachstumsziele ein wichtiger Erfolgsfaktor und gleichzeitig Differenzierungsfaktor vom Wettbewerb. Deshalb werden Forschung und Entwicklung in Zukunft einen noch höheren Stellenwert haben als bisher“, sagte Vorstandsmitglied und Sprecher der Forschung Dr. Andreas Kreimeyer.

Um die neue Ausrichtung bestmöglich umzusetzen, wurden die Forschungsplattformen auf einzelne Geschäfts- und Technologiefelder zugeschnitten und bestimmten Themenkomplexen zugeordnet. So konzentrieren sich die Arbeiten der Plattform „Process Research & Chemical Engineering“ auf neue Technologien, Verfahren und Katalyse. Die Themen Pflanzenschutz, Organische Elektronik und Weiße Biotechnologie werden im Forschungsbereich „Biological & Effect Systems Research“ bearbeitet. Bei der Forschungsplattform „Advanced Materials & Systems Research“ liegt der Arbeitsschwerpunkt auf neuen polymeren Materialien und Systemlösungen und die vierte Plattform „Plant Science“ forscht weiterhin im Bereich Pflanzenbiotechnologie.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 32779350)