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Zusätzlich bietet der neue V-Line-Sicherheitsschrank eine bestmögliche Übersicht über alle eingelagerten Gebinde und erlaubt den Zugriff von beiden Seiten – so kann von zwei Arbeitsplätzen aus direkt auf den Inhalt zugegriffen werden. Um optimalen Nutzerkomfort zu ermöglichen, sind alle Lagerebenen in einem Rastermaß von 25 mm höhenverstellbar. Die Ebenen können damit in jeder beliebigen Aufteilung durch den Schranknutzer selbst verstellt und an den aktuellen Bedarf angepasst werden. Das sorgt für maximale Flexibilität und Funktionalität beim Gefahrstoffhandling mit unterschiedlichen Gebindegrößen.
Lagerung von Gefahrstoffen – Sicherheit im Fokus
Der neue Schrank erfüllt alle Schutzziele gemäß dem Stand der Technik (s. LP-Tipp-Kasten), entspricht in vollem Umfang der Europäischen Norm 14470-1 und ist als Typ-90-Schrank mit der höchst möglichen Feuerwiderstandsfähigkeitsklasse ausgestattet.
Neben den gesetzlich geforderten Sicherheitsmerkmalen wurden zudem weitere Sicherheitsaspekte für hohen Bedienkomfort integriert. Beispielsweise veranlasst die serienmäßige Türschließautomatik das Einfahren des Vertikalauszuges nach spätestens 60 Sekunden. „Somit stellt der Auszug kein Hindernis im Raum dar – vor allem aber sorgt der Schließmechanismus dafür, dass die technische Entlüftung des Schrankes gewährleistet ist und Gefahrstoffausdünstungen in den Arbeitsraum hinein verhindert werden“, erläutert Karl Heinz Möhn.
Im Brandfall löst ein elektronischer Temperatursensor das Schließen des Vertikalauszuges ab einer Temperatur von über 40 °C aus. Auch bei Stromausfall schließt der Auszug elektronisch, denn der Motor ist für diesen Fall mit einem langlebigen Silizium-Akku ausgestattet. Für einen ausreichenden Mitarbeiterschutz im Arbeitsalltag sorgt die inbegriffene Stoppfunktion. Der Vertikalauszug erkennt Widerstände, beispielsweise eine Hand, während des Schließvorganges und reagiert sofort darauf: Das Zufahren wird augenblicklich gestoppt und der Auszug wieder ein Stück zurückgefahren, um ein Einklemmen zu verhindern. Gleichermaßen stoppt der Auszug, wenn ein Gegenstand ihn beim Öffnen blockiert. Optische und akustische Meldungen helfen dem Laborpersonal die Blockade zu erkennen.
Von Entwicklungs-Inputs und Facelifts
Mit Beginn der Serienproduktion ist eine Neuentwicklung meist abgeschlossen. Aber neue Erkenntnisse und veränderte Anforderungen machen immer wieder Verbesserungen möglich. Der neue Entwicklungs-Input wird an zentraler Stelle gesammelt und in regelmäßigen Abständen en bloc – als so genanntes Facelift – integriert. „Mit den Facelifts gehen wir auf spezifische Anwenderwünsche ein, die im alltäglichen Arbeiten im Labor entstehen. Auf diese Weise wird die Handhabung des Produktes immer weiter optimiert“, so Dipl. Ing. Karl Heinz Möhn.
Aber nicht nur Anwenderwünsche werden bei Facelifts umgesetzt, auch neue interne Entwicklungsideen. So ist z.B. eine Bedienung des Sicherheitschrankes über eine elektronische Zugangskarte angedacht. Dadurch ist ein personengebundener Zugriff auf die eingelagerten Gefahrstoffe noch bequemer möglich und lässt sich in bestehende Konzepte integrieren, wenn beispielsweise der Zugang zu Räumen oder die Zeiterfassung bereits mit RFID-Karten erfolgt. In der derzeitigen Version ist ein Abschließen des Schrankes mit einem schließanlagenfähigen Profilzylinderschloss möglich. Der Motor wird dadurch blockiert und der Vertikalauszug lässt sich nicht mehr öffnen.
* S. Sievers: asecos GmbH, 63584 Gründau
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