Suchen

Studie Arbeitszeit Pharma Pharma-Mitarbeiter vergeuden wertvolle Arbeitszeit

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

76 % seiner Zeit verbringt ein durchschnittlicher Büromitarbeiter der Pharmabranche mit Arbeit in Office-Programmen – von der E-Mail über Textverarbeitung und Tabellenkalkulation bis hin zu Präsentationsprogrammen, insgesamt sechs Stunden täglich. Davon entfallen zwei Stunden auf sich ständig wiederholende Prozesse.

Firma zum Thema

Ein GfK-Studie belegt: Pharma-Mitarbeiter verbringen mehr als zwei Stunden täglich mit sich regelmäßig wiederholenden Prozessen.
Ein GfK-Studie belegt: Pharma-Mitarbeiter verbringen mehr als zwei Stunden täglich mit sich regelmäßig wiederholenden Prozessen.
(Bild: ra2studio/Fotolia.com )

Köln – Ungefähr ein Viertel der eigenen Zeit verwendet ein durchschnittlicher Büromitarbeiter der Pharmabranche auf immer wiederkehrende Prozesse bei der täglichen Arbeit mit Office-Programmen. So das Ergebnis einer großen, repräsentativen Studie der GfK. Was „Die große Office-Studie 2014“ aber auch zeigt: Nur die wenigsten Office-Arbeiter wissen, dass es für jedes Programm so etwas wie Makros und Add-ins gibt, die die immer gleichen Prozesse automatisieren – was täglich bis zu zwei Stunden Arbeitszeit einspart und für sinnvollere Tätigkeiten frei macht.

Pharma-Mitarbeiter beklagen zu wenig Schulungen

Nur ein Viertel der befragten Mitarbeiter setzt solche Arbeitserleichterungen ein. Was das Problem noch verschärft: 82 % der befragten Mitarbeiter im Pharma-Sektor haben das Gefühl, dass sie zu wenig Training im Umgang mit ihren täglich genutzten Programmen erhalten. „Die große Office-Studie 2014“ ist die bisher umfangreichste Untersuchung zum Business-Einsatz von Office-Software in Deutschland.

Link zur Studie Die komplette Studie „Die große Office-Studie 2014“ können Sie auf der Seite von Made in Office herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unser Übersichtsseite.

Für die repräsentative Studie, die von Made in Office in Auftrag gegeben wurde, hat die GfK im Juni 2014 insgesamt 1.017 Arbeitnehmer in deutschen Unternehmen ab 50 Mitarbeitern zu ihrer Nutzung der verschiedenen Microsoft Office-Programme wie Word, Excel, Powerpoint oder Outlook befragt. Aber auch Office-Lösungen von OpenOffice, Apple und Google wurden bei der Umfrage erfasst. Die Ergebnisse der Studie stehen kostenfrei zum Download unter http://www.made-in-office.com/office-studie zur Verfügung.

Die GfK-Studie offenbart die Existenz ungeahnter Zeitfresser im Büroalltag. Wiederkehrende Aufgaben, wie etwa die Erstellung von Präsentationen in PowerPoint, von Angeboten in Word oder von Reportings in Excel, nehmen fast ein Drittel der Zeit ein, die mit Office-Software gearbeitet wird. Die dafür benötigte Zeit ließe sich durch den Einsatz von Software-Erweiterungen und Add-ins aber auf ein Minimum reduzieren – und die Produktivität der Mitarbeiter in der Pharmabranche um bis zu 27 % steigern. Damit liegt das größte Potenzial für die Optimierung der Produktivität in Unternehmen dort, wo es meist nicht vermutet wird: in der Automatisierung der bestehenden Office-Software.

Jeder fünfte Mitarbeiter hat nur mangelhafte Office-Kenntnisse

Bislang nutzt erst ein Viertel der Befragten Makros oder Add-ins für Office-Anwendungen. IT-Lösungen allein genügen aber nicht – die Mitarbeiter müssen sie auch richtig anwenden können. Die Studie zeigt: 82 % der Befragten aus der Pharmabranche erhalten nicht genügend Training in Office und 19 % haben nach eigener Einschätzung sogar nur Grundkenntnisse in den Office-Anwendungen, mit denen sie arbeiten müssen. Will ein Unternehmen also ein Office-Effizienz-Programm aufsetzen, sollte es zwei Stoßrichtungen haben: zum einem muss es die typischen Zeitfresser wie etwa die Folienerstellung in Powerpoint weitgehend automatisieren; und zum anderen gilt es, das Know-how der Mitarbeiter zu stärken.

Die für die GfK-Studie befragten Mitarbeiter stammen aus Unternehmen der Branchen Finanzen und Versicherungen, Chemie, Pharma, Automotive, Energie, Industrie, Konsumgüter, Logistik und Dienstleistungen. Die Online-Befragung bestand aus 41 Fragen. Der Auftraggeber der Studie, Made in Office aus Köln, ist ein Anbieter von Softwarelösungen zur Steigerung der Effizienz und Produktivität beim Einsatz von Microsoft Office in Unternehmen.

Link zur Studie Die komplette Studie „Die große Office-Studie 2014“ können Sie auf der Seite von Made in Office herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unser Übersichtsseite.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43113084)