Suchen

Brandschutzlager aus Beton

Sichere Lagerung brennbarer Gefahrstoffe

| Redakteur: Christian Lüttmann

Nicht nur der Umgang mit Gefahrstoffen erfordert besondere Sicherheitsvorkehrungen. Auch deren Lagerung unterliegt strengen Vorschriften. Feuerbeständige Gefahrstofflager aus Beton eignen sich besonders zur Lagerung brennbarer, toxischer, brandfördernder oder wassergefährdender Stoffe gemäß TRGS 510. Das Unternehmen Protectoplus Lager- und Umwelttechnik beleuchtet die Vorteile dieses Materials.

Firmen zum Thema

Brandschutzlager Raum Typ BLB 30/65
Brandschutzlager Raum Typ BLB 30/65
(Bild: Protecto)

Die Beton-Brandschutzlager von Protectoplus bieten laut Aussage des Herstellers ein hohes Maß an Sicherheit für Unternehmen, in denen mit wassergefährdenden und brennbaren Stoffen gearbeitet wird. Sie werden unter strenger Berücksichtigung aller Zulassungsvorschriften individuell für die Lagerung von Gefahrstoffen konzipiert und sollen Risiken von Feuer oder Explosion verringern. Dank hoher chemischer Beständigkeit sind sie robust, wertbeständig und langlebig, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Werkstoff Beton sorgt also für geringe Lagerkosten pro Jahr.

Die Brandschutzlager sind als begehbarer Raum, als Regallager oder als Fasszelle erhältlich; der Korpus besteht aus Stahlbeton C30/37. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören nach DIN 4102 integrierte Auffangwannen, selbstschließende Brandschutz-Flügeltüren und eine hochwertige Oberflächenbeschichtung – umfangreiches Zubehör wie Fachbodenregale oder Klimaanlage ist auf Wunsch ebenfalls erhältlich.

Weitere Vorteile, die das Unternehmen für seine Brandschutzlager anführt, sind:

  • Absenkbare Fundamente: Bei der Ausführung „Brandschutzlager Raum“ sorgen sie für ein ebenerdiges Befahren und Begehen.
  • Widerstandsfähigkeit von Beton: Hohe Druck- und Stoßfestigkeit führt, z. B. beim Anstoß durch einen Stapler, zu geringeren Beschädigungen und niedrigerem Reparaturaufwand / Reparaturkosten.
  • Eingegossene Stahl-Auffangwanne: Flüssigkeiten können somit nicht zwischen Wand/Boden und Wanne laufen. Daraus resultiert ein geringerer Aufwand im Unterhalt, da keine Sichtkontrolle der Auffangwanne von unten notwendig ist. Zudem schützt der Beton die Wannenaußenseite vor Kontaktkorrosion. Alternativ kann auch eine Edelstahl-Auffangwanne geordert werden.
  • Helle Fassade: Das Beton-Brandschutzlager heizt sich im Sommer nicht so stark auf, was geringere Betriebskosten bei Kühlung und ein geringeres Gefahrenpotenzial durch Ausdünsten von Stoffen mit sich bringt.
  • Nahezu freie Positionierung der Türen: Eine optimale Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten ist möglich.
  • DIBt-Zulassung: Die Zulassung der Brandschutzlager sorgt für kurze Bearbeitungszeiten bei der Baugenehmigung.
  • Montage von Armaturen und Anlagentechnik an der Innenwand: Somit sind keine zusätzlichen Unterkonstruktionen erforderlich. Darüber hinaus ist auch keine Entwässerung der Gründung/Fundamente notwendig – das senkt die Tiefbaukosten.
  • Modulare Bauweise: Mehrere Betonkörper können zu einem Brandschutzlager-Raum verbunden werden.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46027964)