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Zellkulturtechnik

Sicherheit im Handumdrehen

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Zubehör für die sterile Vakuumfiltration

Diese Technik ist besonders für die Arbeit mit humanen Zellen unerlässlich. Denn diese wachsen oft in hochspezifischen Medien, denen hitzelabile Bestandteile wie Vitamine, Hormone oder Wachstumsfaktoren zugesetzt sind. Eine Hitzesterilisation kommt dann nicht in Frage. Die mechanische Vakuumsterilisation ist eine sinnvolle und sichere Alternative.

Dafür hat Duran auch an das passende Zubehör gedacht: Die Vakuum-Filtereinheit wurde speziell für die Sterilisation oder Klärung wässriger Zellkulturmedien entwickelt. Der Filter ist in drei verschiedenen asymmetrischen Porengrößen erhältlich: 0,1 und 0,2 wie auch 0,45 Mikrometer. Die gelösten Bestandteile des Mediums passieren den Filter unverändert, während Zellen und Zellteile zuverlässig zurückgehalten werden. Über die erhabene Volumen-Markierung an der Außenseite kann der Labormitarbeiter deutlich die eingefüllte Menge an Medium ablesen. Der Filter besteht aus nicht-zytotoxischen Materialien und wird unter Reinraumbedingungen gefertigt. Er passt sowohl auf die Tilt-Flasche, als auch auf herkömmliche GL-45-Zellkulturmedienflaschen. Dafür sorgt der passende und wiederverwendbare Gewindeadapter, der Filtereinheit und Tilt-Flasche miteinander verbindet. Er besteht aus inertem PTFE und kann bei 300 °C autoklaviert sowie sterilisiert werden. An der neuen Tilt-Mediumflasche sind die Volumenmarkierungen in beiden Positionen, ob 0 oder 45 Grad, deutlich ablesbar. Dabei hat Duran übrigens auch an die Linkshänder im Labor gedacht: Die Flasche ist von beiden Seiten bedruckt. Die Volumina können also einfach abgelesen werden, egal mit welcher Hand gearbeitet wird und in welcher Position sie steht.

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Der zweite Vorteil der Flasche ist die kompakte Form von Tilt: Die 500 Milliliter fassende Flasche spart Platz im Regal und im Kühlschrank, denn sie lässt sich einfach stapeln. Und sie ist niedriger als die herkömmlichen Mediumflaschen. Sie kann also einfach unter dem Schutzfenster der Sicherheitswerkbank hindurchgeschoben werden – das erleichtert das Zusammenstellen der Geräte und macht das Arbeiten weniger anfällig für Kontaminationen von außen. Und Tilt hat noch einen dritten Vorteil: Die Flaschenöffnung ist mit 56 mm Durchmesser doppelt so groß wie die herkömmliche GL-45-Öffnung. Das erleichtert die Arbeit – und beugt ebenfalls Kontaminationen vor.

Silikonhülle bietet griffigen Lichtschutz

Nicht nur Bakterien, Viren oder Pilze können zum Problem für Zellkulturen werden. Manchmal ist auch UV-Licht unerwünscht, etwa wenn das Nährmedium lichtempfindliche Vitamine enthält. In den meisten Labors kommt in solchen Fällen Alufolie zum Einsatz. Die silbrige Folie umhüllt zwar die Gefäße, kann aber leicht reißen oder verrutschen. Die speziell für Tilt entwickelte Lichtschutzhülle aus Silikon ist dagegen deutlich griffiger – und auch grifffester als die reine Glasoberfläche. Denn die kann ziemlich schlüpfrig sein, vor allem, wenn sie gerade mit Alkohol besprüht wurde, um sie von außen zu desinfizieren. Dank der Sichtfenster in der Hülle kann trotz des Schutzes jederzeit leicht überprüft werden, ob das Medium kontaminiert und trüb ist oder der pH-Wert noch optimal ist.

Farbcodierungen erleichtern Zuordnung von Medien

Trotz aller Vorteile in der Handhabe: Funktionalität ist nicht alles, nicht einmal in der Wissenschaft. Denn Forschung darf nicht nur funktional und effizient sein, sondern manchmal auch verspielt und vor allem kreativ. Deswegen bringt Tilt auch Farbe in den Laboralltag: „Bottle Tags“ lassen sich um den Hals der Flasche legen und so farbcodieren. Die chemisch robusten, hitzeresistenten, waschbaren und wiederverwendbaren Silikonringe gibt es in orange, gelb, blau und violett. Wenn mehrere Labore zum Beispiel eine zentrale Spülküche nutzen, können die farbigen Tags genutzt werden, um die Flaschen den Labors farblich zuzuordnen. Oder die Labormitarbeiter kennzeichnen mit jeweils einer Farbe unterschiedliche Medien. Tilt macht so die Laborarbeit nicht nur sicherer und ergonomischer, sondern auch farbenfroher.

* A. Rees: Duran Group, 55122 Mainz

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