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Effiziente Temperiertechnik Sieben Millionen Euro Investition: Neubau für Temperiertechnik-Produktion

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Im Januar 2021 hat der Temperiertechnikspezialist Lauda den Grundstein für eine Erweiterung seiner spanischen Produktionsstätte gelegt. Für rund sieben Millonen Euro sollen bis Ende des Jahres fast 5000 Quadratmeter neue Büro- und Produktionsflächen entstehen.

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Grundsteinlegung in Zeiten von Corona: Der Geschäftsführer von Lauda Ultracool, Xavier Armengol (Mitte), bei der Versenkung der Zeitkapsel in das Fundament der neuen Produktionsstätte. Links neben ihm: die stellvertretende Bürgermeisterin von Terrassa, Frau Nuria Marín.
Grundsteinlegung in Zeiten von Corona: Der Geschäftsführer von Lauda Ultracool, Xavier Armengol (Mitte), bei der Versenkung der Zeitkapsel in das Fundament der neuen Produktionsstätte. Links neben ihm: die stellvertretende Bürgermeisterin von Terrassa, Frau Nuria Marín.
(Bild: Lauda)

Lauda-Königshofen – Am 20. Januar 2011 erwarb Lauda, internationaler Spezialist für Temperiergeräte und -anlagen, ein Werk für industrielle Umlaufkühler in Terrassa bei Barcelona/Spanien. Aufgrund der kontinuierlichen positiven Entwicklung der spanischen Tochter konnte das Unternehmen dort zu Beginn dieses Jahres die Grundsteinlegung einer neuen Produktionsstätte feiern. Der Neubau der Lauda Tochter Lauda Ultracool, SL soll die Produktionskapazitäten von Lauda Umlaufkühlern mehr als verdoppeln, heißt es in einer Pressemitteilung. Für Lauda ist es in der 65-jährigen Unternehmensgeschichte nicht nur das erste Bauprojekt im Ausland, sondern auch der erste komplette Neubau „auf der grünen Wiese“. Auf 9000 m² Grundstücksfläche entstehen in direkter Nähe zum bisherigen Firmensitz etwa 4000 m² neue Produktionsfläche sowie mehr als 850 m² Bürofläche. Die spanische Vertriebsgesellschaft Lauda Ibérica Soluciones Técnicas wird ebenfalls in das neue Gebäude einziehen.

Fertigstellung des Neubaus noch für 2021 geplant

Auf dem neuen Gelände wird Lauda industrielle Umlaufkühler fertigen. Lauda investiert rund 7 Mio. Euro in den Neubau in Spanien. Die Fertigstellung soll planmäßig bereits im 4. Quartal 2021 erfolgen. Xavier Armengol, Geschäftsführer von Lauda Ultracool, ist stolz auf den Neubau: „Auf dem neuen Gelände wird Lauda Ultracool deutlich mehr Platz haben, um Forschungs- und Entwicklungs- sowie Fertigungskapazitäten zu integrieren.“ Zudem sei die Investition der Lauda Gruppe in diesen turbulenten Zeiten ein starkes Signal für das Vertrauen in die Tochtergesellschaft und ihre Mitarbeiter.

Lauda investiert rund 7 Mio. Euro in den Neubau der Produktionsflächen in Terrassa, Spanien. Am Standort werden industrielle Umlaufkühler produziert.
Lauda investiert rund 7 Mio. Euro in den Neubau der Produktionsflächen in Terrassa, Spanien. Am Standort werden industrielle Umlaufkühler produziert.
(Bild: Lauda)

Zur Grundsteinlegung, die am 14. Januar 2021 unter strengen Hygieneauflagen ohne Vertreter der Muttergesellschaft erfolgte, waren neben der Geschäftsführung von Lauda Ultracool unter anderem die stellvertretende Bürgermeisterin von Terrassa, Frau Nuria Marín, sowie hochrangige Vertreter der Kammer für Handel, Industrie und Dienstleistung gekommen. Bei der feierlichen Zeremonie wurde eine Zeitkapsel mit lokalen Zeitungen, einem Lauda Gesamtprospekt, Skizzen des Gebäudes, Euro-Münzen sowie ein Dokument mit Unterschriften der Mitarbeiterin in das Fundament eingebracht.

Große strategische Bedeutung für Lauda

„Der Neubau in Terrassa, in direkter Nähe zur Millionenstadt Barcelona, hat für uns eine große Bedeutung“, erklärt der für Entwicklung und Produktion Geschäftsführer von Lauda, Dr. Marc Stricker. „Die Nachfrage nach energieeffizienter industrieller Kühlung steigt stetig, etwa bei Anwendungen wie der Kühlung von Laserschneidmaschinen oder industriellen Druckmaschinen“, so Dr. Marc Stricker weiter. „Mit dem Neubau und den damit geschaffenen Möglichkeiten werden wir dieser Nachfrage gerecht und können gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit der industriellen Temperiertechnik weiter vorantreiben. Lauda Ultracool ist in diesem Zusammenhand federführend für die Entwicklung der Anbindung von industriellen Umlaufkühlern an die Lauda Cloud.“ Über die Lauda Cloud lassen sich Temperiergeräte wie die industriellen Umlaufkühler Ultracool dezentral überwachen und steuern. Zudem ermöglicht der Zugriff auf die historischen Daten jedes Gerätes in der Lauda Cloud vorausschauende und vorbeugende Wartung. Der Geschäftsführende Gesellschafter, Dr. Gunther Wobser, ergänzt: „Unsere fantastische Erfolgsgeschichte in Katalonien zeigt, dass Lauda nicht nur am Heimatort, sondern überall in der Welt stetig wächst. Von den insgesamt fünf Produktionsstandorten befinden sich drei im Ausland, neben Spanien auch in China und den USA. So sind wir nah bei den Kunden in dynamischen Branchen wie Elektromobilität und Bioproduktion, wozu wir auch die Impfstoffherstellung zählen.“

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