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Grundlagenforschung Batterie

Status Quo der deutschen Batterieforschung

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TU München

Die bayerische Landesregierung sagte der TU München im Juli 2012 32 Millionen Euro an Fördermitteln zu. Diese sollen in die Entwicklung stationärer Energiespeicherkonzepte fließen. Wirtschaftsminister Martin Zeil verspricht sich von dieser Investition eine effizientere Nutzung regenerativer Energiequellen. Mit diesem Leuchtturmprojekt werden die laufenden Aktivitäten der Fraunhofer-Gesellschaft und des Zentrums für angewandte Energieforschung Bayern (ZAE) in Garching ergänzt.

CEEC Jena

Im neu entstehenden Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC) in Jena sollen keramische und polymere Materielien für die Energiespeicherung entwickelt werden. Für die Realisierung fließen hier 14 Millionen Euro an öffentlichen Fördergeldern. Unter dem Dach des CEEC arbeitet eine Vielzahl von Forschergruppen an drei unterschiedlichen Batterietypen.

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Organische Radikalbatterien, Redox-Flow-Batterien sowie Hochtemperatur-Batterien (u. a. Natrium-Schwefel-Batterien). Besonders die beiden letztgenannten Batterietypen sollen die Speicherung von großen Energiemengen ermöglichen, wie sie z. B. bei Windparks oder Solaranlagen entstehen. Das Ziel der Forschergruppen ist es, praktikable Lösungen für Redox-Flow-Batterien zu entwickeln, damit diese Systeme vermehrt einsatzfähig werden.

KLiB, LIB2015 und HE-Lion

Am Ende läuft alles in den großen Forschungsverbünden zusammen. Im Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen Batterie (KLiB) und den Innovationsallianzen Lithiium Inonen Batterie 2015 (LIB 2015) und HE-Lion (High Energy Lithium Ion Battery) engagieren sich sich Partner aus Industrie und Forschung gemeinsam für die Marktreife neuer Energielösungen. An allen drei Projekten beteiligt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Allein in LIB2015 investiert der Staat 60 Millionen Euro.

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