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Abstrich eines Blattes zur Gewinnung von Wirbeltier-eDNA im Botanischen Garten Greifswald. (Bild: HIOH / Andreas Sachse)
Wildtierpopulationen im Regenwald erfassen

Genetischer Gästebucheintrag: Tier-DNA auf Blättern

Jedes Blatt im Regenwald ist ein Logbuch für die dort lebenden Tiere. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Molekularökologen, die Abstriche von Blättern genommen und auf Tier-DNA analysiert haben. Eine solche Analyse stellt eine einfache Methode dar, um Populationen von Wildtieren zu überwachen und erlaubt Rückschlüsse auf das Übertragungsrisiko von Infektionskrankheiten auf den Menschen.

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Bildergalerien

Abb.1: Ablauf einer Analyse samt Probenvorbereitung: Zu Beginn werden die Cellu Spots hergestellt (l.). Die aufgelösten Discs (o.) werden als Peptid-Konjugate auf die Objektträger gespottet (r.), inkubiert und schließlich zur Detektion gegeben (u.). (Bild: CEM)
Identische Kopien synthetisierter Peptid-Mikroarrays

Peptidanalytik spot-on

Die Analyse von Proteinwechselwirkungen ist eine zentrale Herausforderung in den Life Sciences. Statt der klassischen SPOT-Technik bietet sich eine alternative Methode an, mit der sich leicht Assays duplizieren lassen. Zwei Applikations- beispiele zeigen, was damit möglich ist: das spezifische Mapping von linear bindenden Epitopen sowie die Antikörperdetektion an Coronaviren.

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Trainierte Spürhunde sind in der Lage, Post-COVID zu erschnüffeln. (Bild: Klinik für Kleintiere der TiHo)
Projekt erforscht Post-Covid-Ursachen für verbesserte Diagnostik

Post-Covid: Schwierige Diagnose? Nicht für Spürhunde

Trainierte Spürhunde sind in der Lage, Post-Covid zu erschnüffeln. Ein Forscherteam aus Human- und Tiermedizin möchte den herausragenden Geruchssinn der Hunde nun nutzen, um auch den Ursachen von Post-Covid auf die Spur kommen und die Diagnostik dieser ansonsten schwer diagnostizierbaren Erkrankung zu verbessern. Dazu analysieren die Forscher, welche Stoffe genau die Hunde bei Post-Covid riechen.

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