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Sophia Meermeyer von der Ruhr-Universität Bochum untersucht am Mikroskop eine Zellkulturprobe. (Bild: Roberto Schirdewahn)
Demenz-Erkrankung

Hirnzellen vermüllen mit „Alzheimer-Protein“

Alzheimer wird oft mit so genannten Plaques im Gehirn in Verbindung gebracht. Diese Proteinablagerungen an Neuronen sind aber wahrscheinlich nicht allein für die Erkrankung verantwortlich. So gibt eine neue Studie von Forschern der Ruhr-Universität Bochum Hinweise darauf, dass bestimmte Proteinreste auch ins Innere der Zellen eindringen und zu deren Absterben führen können.

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C. elegans-Wurm, der ein Gen exprimiert (in grün), das die Produktion der antimikrobiellen Moleküle (AMP) fördert. (Bild: © Henrik Bringmann)
Natürliche Antibiotika wirken als Botenstoffe

Besser Schlafen – durch Wunden

Wenn unser Körper verwundet wird, löst er eine komplexe Immunantwort aus. Als Teil davon produziert die Wunde kleine antimikrobielle Moleküle, um die Krankheitserreger lokal abzuwehren. Forschende haben nun herausgefunden, dass diese natürlichen Antibiotika auch als weitreichende molekulare Botenstoffe wirken können – und so letztlich für einen längeren Schlaf sorgen.

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Bildergalerien

Der Isotorq-Fluss Grönland mit Schmelzwasser des Isunnguata-Sermia-Gletschers  (Bild: Jon Hawkings)
Schmelzwasser

Grönländischer Eisschild setzt große Mengen Quecksilber frei

Quecksilber ist biologisch kaum nützlich, doch für Mensch und Umwelt hochgiftig. Fossile Energieerzeugung, Industrie, Bergbau und Verkehr haben einen großen Anteil an der Quecksilber-Verschmutzung unserer Umwelt. Doch es gibt auch natürlich Quellen. Nun hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, dass der südwest-grönländische Eisschild erhebliche Mengen des Schwermetalls freisetzt.

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Forscher haben die exzellenten Halbleiter-Eigenschaften von kubischem Borarsenid nachgewiesen.  (Bild: Gemeinfrei)
Forschung

Besser als Silizium: MIT entdeckt bahnbrechenden Halbleiter

Forscher vom MIT, der Universität von Houston und weiteren Instituten haben erstaunliche Eigenschaften eines neuartigen Halbleitermaterials nachgewiesen: Kubisches Borarsenid hat demnach eine zehnmal höhere Wärmeleitfähigkeit als Silizium – bei gleichzeitig hoher Mobilität von Elektrononen und Löchern. Jetzt geht es darum, einen wirtschaftlichen Weg für die Herstellung zu finden.

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