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Vahid Nozari untersucht am Mikroskop das synthetische Glas, das aus einem MOF-Material besteht. (Bild: Jens Meyer (Universität Jena))
Gläser aus nicht-schmelzbaren Verbindungen

Chemie zum Dahinschmelzen

Ob gigantische Bürofenster oder filigrane Tierfiguren – Glas ist ein vielseitiger Werkstoff. Eine derartige Formbarkeit aus der Schmelze heraus ist aber nicht jedem Material gegeben. So zersetzen sich hochfunktionale metallorganische Gerüststrukturen (MOFs), statt zu schmelzen. Ein Team der Uni Jena hat nun einen Weg gefunden, diese doch zum Schmelzen zu bringen.

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So würde die Milchstraße aussehen, wenn man sie durch ein Neutrino-Objektiv betrachten würde (blau). (Bild: IceCube​/​NSF (Lily Le & Shawn Johnson)​/​ESO (S. Brunier))
Neutrinos aus der Nachbarschaft

Die Milchstraße aus Sicht der Geisterteilchen

Ein riesiger Detektor im antarktischen Eis misst seit 2010 so genannte Neutrinos – Teilchen, die kaum mit Materie wechselwirken und daher nur schwer nachweisbar sind. Pro Jahr erfasst der Detektor rund 100.000 Neutrinos, die in der Erdatmosphäre entstehen. Schwieriger ist es, kosmische Neutrinos zu finden, die aus dem All auf die Erde kommen. Hier hat erst jetzt der Einsatz von maschinellem Lernen neue Einblicke in die Neutrinowelt unserer Milchstraße gebracht.

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Bildergalerien

So sehen die fertigen Biopolymer-Chips aus, die Diana Keddi hergestellt hat. (Bild: Roberto Schirdewahn)
Umweltfreundlichere Landwirtschaft

Dünger-Häppchen aus Bio-Kunststoff

Plastik im Acker vergraben – was sich schrecklich anhört, könnte mit dem passenden Bio-Polymer eine nachhaltige Methode zur gezielten Düngung werden. Denn Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben einen bioabbaubaren Kunststoff mit einer stickstoffhaltigen Substanz versetzt und so zu einem potenziellen Pflanzendünger gemacht. Damit könnte man übermäßigen Einsatz von Nitratdünger vermeiden.

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Um die Erderwärmung zu stoppen, würden sich Methoden des Geo-Engineering eignen – doch zu welchem Preis? (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei, Medi2Go)
Maßnahmen gegen die Erderwärmung

Geo-Engineering: Wie weit kann Klimaschutz gehen?

Vulkangase als Klimaretter? Zumindest kann bei Eruptionen freigesetztes Schwefeldioxid die Sonneneinstrahlung verringern und so für eine Abkühlung sorgen. Ob man also gezielt große Menge dieses Gases in die Atmosphäre bringen sollte, um die Erderwärmung zu verlangsamen? Oder sind die Risiken dieser Form von Geo-Engineering zu groß? Antworten hat ein Team des Max-Planck-Instituts für Meteorologie mithilfe von Modellrechnungen gefunden.

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