English China
Hunde sind meist treue Begleiter. Die erste Ökobilanz des Haustieres offenbart indes signifikante Auswirkungen auf die Umwelt. (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei)
Erste Ökobilanz eines Hundelebens erstellt

So umweltschädlich ist der Hund als Haustier

Der Hund als Haustier erfreut seine Besitzer ein Hundeleben lang – und ist offenbar umwelt- und klimaschädlicher als gedacht: Etwa 8,2 Tonnen Kohlendioxid stößt ein 15 Kilogramm schwerer Hund im Laufe von 13 Lebensjahren aus. Diesen überraschend großen CO2-Fußabdruck und mehr ergab die erste umfassende Ökobilanz, die jetzt für einen durchschnittlichen Hund erstellt wurde. Laut der Forschenden habe das Haustier signifikante Auswirkungen auf die Umwelt.

Weiterlesen
Statt mechanische Kraft nutzen Forscher flüssige Salze, um Holzfasern aufzuschließen (Symbolbild). (Bild: gemeinfrei, Abby Savage)
Rohstoffgewinnung aus Holz

Holzfasern mit flüssigen Salzen sprengen

In einer Zeitrafferaufnahme zeigen Forscher, wie ionische Flüssigkeiten binnen weniger Minuten Holzfasern regelrecht aufsprengen. Die Aufnahme ist Teil einer Forschungsarbeit, die ein schonendes Aufschlussverfahren von Holz näher untersucht und es optimieren soll. Aus Holz lassen sich hochwertige Biopolymere gewinnen, die fossile Rohstoffe als Ausgangsmaterial für eine Vielzahl von Produkten ersetzen könnten.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

Das Team um Prof. Dr. Christoph Steinbeck (r.) und Prof. Dr. Achim Zielesny hat das KI-Tool Decimer entwickelt, das Abbildungen von Strukturformeln in maschinenlesbare Daten übersetzt. (Bild: Anne Günther (Universität Jena))
Chemisches Wissen zwischen Mensch und Maschine teilen

KI erkennt chemische Strukturformeln

Chemische Strukturformeln geben Fachleuten einen schnellen Überblick zum Aufbau von Molekülen. Computer können mit den Zeichnungen jedoch nichts anfangen – bis jetzt. Denn eine neue KI erkennt Strukturformeln und übersetzt sie in eine maschinenlesbare Form. Das frei verfügbare Tool kann diese Informationen nun aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen automatisiert in Datenbanken einspeisen.

Weiterlesen

Bildergalerien

Zwei Meerrettichblattkäfer der Art Phaedon cochleariae fressen an Kohl. Käferlinien, die nach einer Genom-Editierung mittels CRISPR-Cas9 keine Pektinasen mehr hatten, waren nicht mehr in der Lage, das Pektin der pflanzlichen Zellwand abzubauen. Ihr Wachstum und ihre Überlebensfähigkeit war stark eingeschränkt. (Bild: Anna Schroll )
Abbau von Pektin

Käferenzym bricht auch schwerverdauliche Nahrung auf

Pflanzliche Nahrung ist häufig schwerverdaulich. Gerade Pektine, feste Bestandteile der pflanzlichen Zellwand, stellen Pflanzenfresser vor Herausforderungen. Wie Blattkäfer im Laufe der Evolution neue und bislang unverdauliche Nahrungsquellen erfolgreich nutzen konnten, hat ein Forscher-Team des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie untersucht.

Weiterlesen