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Landwirt bringt Herbizid aus (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei, WFranz)
Abwasserreinigung in der Landwirtschaft

Mikrobielle Helfer schützen vor Herbizid-Resten

Unkrautvernichtungsmittel sollen für besseren Ertrag auf den Feldern führen, aber nicht ins Grundwasser gelangen. Dies gilt insbesondere für das Herbizid Linuron, das trotz karzinogener Eigenschaften noch in den USA und Kanada eingesetzt wird. Minikläranalgen helfen, es direkt vor Ort aus dem Abwasser zu entfernen. Welche Bakterien dabei die Zersetzung des Herbizids übernehmen, hat nun erstmals eine Studie von Forschern des Leibniz-Institut DSMZ gezeigt.

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Bildergalerien

Die rote Linie markiert das Tumorareal; der farbige Kontrast zeigt den Sauerstoff-Stoffwechsel an. Wie vom Warburg-Theorem vorhergesagt, ist der Sauerstoff-Umsatz im Tumor reduziert (blau). (Bild: © Paech / Radiology)
Gehirntumore

Krebs mit Sauerstoff sichtbar machen

DKFZ-Wissenschaftler haben eine neue Technik entwickelt, um mithilfe von Sauerstoff Gehirntumoren im Magnetresonanztomografen (MRT) besser erkennen zu können. Dabei setzen sie auf eine Besonderheit im Stoffwechsel der Tumorzellen, die sie mit einem völlig neuen Verfahren in der Bildgebung sichtbar machen. Die Hoffnung ist, mit der neuen Technik die Diagnostik und Charakterisierung von Gehirntumoren künftig weiter zu verbessern.

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Pestizidrisiken für Bestäuber in Deutschland: Die ausgebrachte Gesamttoxizität ist ein Indikator, mit dem Trends für Pestizidrisiken verschiedener Organismengruppen identifiziert werden können. Sie kann auch leicht in Kartendarstellungen gebracht werden, um Risiken für verschiedene Regionen zu vergleichen. Die Karte zeigt die Verteilung der ausgebrachten Gesamttoxizität für Bestäuber in Deutschland im Jahr 2017. (Bild: RPTU, Sascha Bub, 2023)
Toxizität von Pestiziden

Risiken durch Pestizide in Deutschland: Forscher sehen Handlungsbedarf

Risiken durch Pestizide haben sich in Deutschland über die vergangenen 25 Jahre deutlich geändert. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, nahmen die Risiken für Landwirbeltiere in dieser Zeit zwar ab, die für Fische, Landpflanzen und Bodenorganismen gleichzeitig aber zu. Diese Erkenntnisse sind laut des Forschungsteams insbesondere angesichts des Plans der Europäischen Union (EU) von Bedeutung, Pestizidrisiken bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren.

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Ein Forschender des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie bei der Probennahme in Seegraswiesen im Mittelmeer. Das Messgerät bestimmt den Sauerstoffgehalt im Meeresboden. (Bild: Hydra Marine Sciences GmbH)
Symbiose im Seegras

Das Erfolgsgeheimnis von Unterwasser-Wiesen

Seegräser bilden saftige Weiden unter Wasser. Wie Landpflanzen brauchen auch sie Stickstoff zum Wachsen. Nun haben Mikrobiologen des Max-Planck-Instituts in Bremen herausgefunden, dass ihnen dafür kleine Helfer in den Wurzeln zur Seite stehen. Die neu entdeckten symbiontischen Bakterien stellen besonders im nährstoffarmen Sommer den begehrten Stickstoff bereit.

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Abb. 2: Mobile-Phase-Monitor der LC-40 (Bild: Shimadzu Deutschland)
Labor 4.0

Analytical Intelligence im LC-MS-System

Das Probenaufkommen in Laboren nimmt stetig zu und damit auch der Wunsch nach Produktivitätssteigerung. Leistung und Bedienbarkeit von Geräten und Software sowie die Erfahrung der Nutzer beeinflussen maßgeblich die Zuverlässigkeit der Ergebnisse und den Zustand der Systeme. So spielen neben der Automatisierung vieler Prozesse unterstützende Funktionalitäten eine große Rolle.

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