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Raupe der Wachsmotte Galleria Melonella (Bild: Fraunhofer LBF)
Der Weg des Plastiks durch die Raupe

Raupen gegen Plastikmüll: Fressen oder recyclen sie?

Laut einer Anfang 2019 veröffentlichten Studie sind Larven der Wachsmotte Galleria Melonella in der Lage, Polyethylen (PE) mit einer bemerkenswert hohen Rate zu fressen. Doch lassen sie sich deswegen auch im Kampf gegen den ausufernden Plastikmüll einsetzen? Denn dazu müssten die Tiere das Plastik nicht nur fressen sondern auch verdauen also recyclen. Ein Forscherteam hat diese Frage nun mithilfe hochauflösender Raman-Mikroskopie klären können.

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Bis zu 30 DNA-Bausteine entfernt von der Stelle des Lichteintrags lassen sich Schäden an der DNA nachweisen. (Bild: Hans-Achim Wagenknecht, KIT)
Lichtenergie wandert entlang der DNA

Wo der Lichtstrahl die DNA schädigt

Wenn UV-Licht auf ein DNA-Molekül trifft, kann das Erbgut durch die aufgenommene Strahlungsenergie geschädigt werden. Dies ist der Grund, warum intensives Sonnenbaden das Hautkrebsrisiko erhöht. Die Schäden im Erbgut müssen aber nicht genau an der Eintrittsstelle des Lichts liegen – sie können bis zu 30 DNA-Bausteine entfernt entstehen. Das hat nun ein Forscherteam des Karlsruher Instituts für Technologie im Modellversuch gezeigt.

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Bildergalerien

Bestrahlungsapparatur im Institut für Anorganische Chemie I: Hier wurden Messungen für die aktuelle Publikation durchgeführt (Bild: Heiko Grandel)
Mit Einzelmolekülkatalysator zum grünen Brennstoff

Energiewende: Solarer Wasserstoff auch bei Dunkelheit erzeugt

Forschende der Universitäten Ulm und Jena präsentieren einen neuen Lösungsansatz für eine der größten Herausforderungen der solaren Energiewandlung: Ihnen ist es gelungen, ein System zu entwickeln, das die lichtgetriebene Herstellung von Wasserstoff zu jeder Tages- und Jahreszeit ermöglicht. Zukünftige Anwendungsbereiche dieser photochemischen Einheit reichen von der bedarfsgerechten Wärmeerzeugung bis zur Versorgung wasserstoffbetriebener Fahrzeuge „on demand“.

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Stammt das Leben aus dem Erdinneren, und kam erst über Geysire an die Oberfläche? (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei, Andreas Strandman)
Die erste Zelle – mögliche Entstehung im Labor simuliert

Stammt das Leben aus den Tiefen der Erde?

Wo liegt der Ursprung des Lebens? Viele Forscher vermuten ihn in der „Ursuppe“, also dem urzeitlichen Ozean. Kometen als Keimzellen des Lebens sind ebenfalls eine verbreitete Theorie. Doch auch unterirdische, wassergefüllte Spalten könnten eine Rolle gespielt haben. Solche Brutkammern des Lebens haben nun Forscher der Universität Duisburg-Essen nachgestellt und dort primitive Vorstufen lebender Strukturen erzeugt.

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Ausgangspunkt für die Untersuchungen war ein im Labor aus Sauerkirschen hergestellter reiner Kirschsaft. (Bild: Gisela Olias / Leibniz-LSB)
Aromaforschung für den Verbraucherschutz

Warum Getränke mit Kirscharoma nicht im Licht stehen sollten

In Getränken mit Kirschgeschmack fand man 2013 Spuren des krebserregenden Stoffes Benzol. Dass dieses aus Reaktionen zwischen dem Konservierungsstoff Benzoesäure (E 210) und dem Antioxidationsmittel Ascorbinsäure (E 300) entstehen kann, war schon bekannt. Doch nun haben Forscher einen weiteren Weg im Modellversuch beschrieben, bei dem Licht und das Kirscharoma Benzaldehyd eine entscheidende Rolle spielen.

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