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Vor allem Knollensellerie hat ein erhöhtes Risiko für schwere allergische Reaktionen bei einer bereits vorhandenen Allergie gegen Beifußpollen. Forscher haben das dafür verantworliche Biomolekül identifiziert. (Bild: frei lizenziert, engin akyurt)
Sellerieallergie: Ursache und Diagnose

C'est la vie, Sellerie – Neues zur Gemüseallergie und ihren Auslösern

Für die einen lecker und gesund, für die anderen unangenehm oder gar lebensbedrohlich: Sellerie beinhaltet nicht nur viele Vitamine, sondern auch Allergene, die in schweren Fällen bis zu einem anaphylaktischen Schock führen. Insbesondere die Kreuzallergie mit Beifuß ist hier ein Risikofaktor. Welche molekularen Ursachen dieser Allergiereaktion zugrunde liegen, hat nun ein Forscherteam ergründet.

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Die Forschenden lassen die Knochen auf einem solchen Chip wachsen. Die Vertiefungen beinhalten das Hydrogel. (Bild: AIM Biotech)
Zellbasiertes Knochenmodell entwickelt

Die Glasknochenkrankheit besser verstehen – ohne Tierversuche

Forschende der ETH Zürich haben ein zellbasiertes Knochenmodell entwickelt, mit dem sie der Ursache der Glasknochenkrankheit auf den Grund gehen und neue Behandlungsmethoden entwickeln können, ohne dafür auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen. Es basiert auf einer porösen Matrix aus einem synthetischen Hydrogel. Darin können knochenbildende Zellen wachsen und ein dreidimensionales Netzwerk bilden.

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Die Querschnittaufnahme des Antennallobus zeigt die ringförmige glomeruläre Anordnung in der äußeren Region des Antennallobus einer Wanderheuschrecke (Locusta migratoria). Die Region empfängt Input von Geruchssinneszellen, die auf das Kannibalismus-Stopp-Pheromon Phenylacetonitril (PAN) reagieren, das die Forschenden um Bill Hansson in einer 2023 in Science veröffentlichten Studie erstmals beschrieben. Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme mittel mCherry-Immunfärbung. (Bild: © Xingcong Jiang und Veit Grabe, Max-Planck-Institut für chemische Ökologie )
Geruchswahrnehmung und Verhalten

Exot der Geruchskodierung: Wenn Düfte im Gehirn zu Ringen werden

In einer neuen Studie beschreibt ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena erstmals, wie Gerüche im Antennallobus, dem Riechzentrum im Gehirn von Wanderheuschrecken kodiert werden. Mit Hilfe von transgenen Heuschrecken und bildgebenden Verfahren konnten die Forschenden eine ringförmige Repräsentation von Düften im Gehirn nachweisen – völlig anders als bei anderen Insekten oder Wirbeltieren.

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