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Autovervollständigung im Kopf: Das Gehirn weiß oft schon im Vorfeld, welches Wort in einem Satz als nächstes kommen wird (Symbolbild). (©jolygon - stock.adobe.com / bearbeitet von VCG)
Gesprächsinhalte vorhersagen

Das Gehirn steht auf Autovervollständigen

„Voraushören“ was unser Gegenüber als nächstes sagen wird, ist eine der zahlreichen bemerkenswerten Fähigkeiten unseres Gehirns. Wie dieser Prozess abläuft, haben Forscher der Universität Lübeck mithilfe von MRT-Aufnahmen und künstlichen Netzwerken untersucht. Die Ergebnisse könnten auch helfen, die Maschine-Mensch-Kommunikation mit Sprachassistenten zu verbessern.

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Bildergalerien

Raziye Karapinar (links) und Stefan Herlitze untersuchen eine neue Methode, um gezielt optogenetische Werkeuge zu synthetisieren. (RUB, Kramer)
Lichtaktivierbare Proteine gezielt herstellen

Kettenwechsel bei Proteinen für bessere Steuerung

Manche Proteine lassen sich mit Licht an- und ausschalten. Dies macht sie als so genannte optogenetische Werkzeuge für biochemische Prozesse interessant. Doch die Synthese solcher Werkzeuge gelingt bislang eher durch Zufall. Eine neue Methode soll nun zu gezielten Ergebnissen führen. Dabei testen Forscher der Ruhr-Universität Bochum zunächst Proteine in Modellrechnungen und erfahren so, welche Kettenteile des Proteins sie am besten auswechseln sollten.

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Abb.1: Raster-Elektronenmikroskopische Aufnahme einer typischen, korkenzieherartig gewundenen Magnetospirillum gryphiswaldense-Zelle (rund zwanzigtausendfach vergrößert) (Frank Müller und Martina Heider, Bayreuther Institut für Makromolekülforschung)
Navigation von Magnetbakterien

Das Geheimnis des Bakterienkompass entschlüsselt

Magnetbakterien orientieren sich am Magnetfeld der Erde. Dazu haben sie eine integrierte Kompassnadel: eine Kette aus magnetischen Kristallen. Und obwohl die Bakterien selbst spiralförmig gekrümmt sind, ist diese Kette schnurgerade in Längsrichtung in ihnen aufgespannt. Wie das sein kann, haben nun Mikrobiologen der Universität Bayreuth zusammen mit Partnern am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und an der LMU München herausgefunden.

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Rechts: Keimling einer Samenpflanze mit normalem Wurzelwachstum bei intaktem Gravitropismus; links: Keimling mit deformierter Wurzel bei gestörtem Gravitropismus (PIN2-Mutation). Details: s. Text (IST Austria – Yuzhou Zhang/Friml Gruppe)
Evolution des Wurzelwachstums

Wie die Wurzeln der Schwerkraft folgen

Pflanzen recken nicht nur ihre Triebe zielgerichtet gen Sonnenlicht – auch unter der Erde orientieren sie sich zuverlässig, um die Wurzeln tief in den Boden hineinwachsen zu lassen. Dazu nutzen Sie die Gravitation als Richtungsweiser. Forscher aus Österreich haben nun näher ergründet, wie die Pflanzen das machen und wie sich diese Fähigkeit entwickelt hat.

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