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Auf einem einzelnen Sandkorn leben bis zu 100.000 Mikroorganismen aus tausenden von Arten. (©lexuss - stock.adobe.com)
Metropole für Bakterien

Bis zu 100.000 Bakterien – auf einem einzelnen Sandkorn

Auf einem einzelnen Sandkorn leben bis zu 100.000 Mikroorganismen. Das haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen in einer aktuellen Studie herausgefunden. Doch nicht nur die Anzahl, auch die Vielfalt der Bakterien ist beeindruckend. Die sandliebenden Bakterien spielen dabei eine bedeutende Rolle für das Ökosystem Meer und die weltweiten Stoffkreisläufe.

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Bildergalerien

Dreidimensionales Strukturmodell einer menschlichen tRNA mit Nukleosiden (orange und grau) und chemischen Modifizierungen (farbige Kugeln). (Bild: MPI f. molekulare Biomedizin/ Martin Termathe/ PDB 1FIR)
Neurodegenerative Erkrankungen

Stau in der Proteinfabrik

Die Herstellung von Proteinen in Zellen ist ein absolut essentieller Prozess: Treten in der Proteinfabrik Schwierigkeiten auf, wirkt sich das stark auf den Organismus aus – Krankheiten wie neurodegenerative Erkrankungen sind häufig die Folge. Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster haben nun erstmals in lebenden Zellen gezeigt, dass eine winzige fehlende Modifikation an Transfer-RNA (tRNA) die Proteinherstellung verlangsamt und zu Stau in der Proteinfabrik führt.

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Die am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung entwickelten Arsolux Bioreporter Kits. (Bilder: André Künzelmann) (Archiv: Vogel Business Media)
Biosensor

Biosensor misst Arsengehalt in Trinkwasser

Millionen Menschen sind durch erhöhte Arsenkonzentrationen im Trinkwasser gefährdet. Gerade in asiatischen Ländern wie Bangladesch sind es vor allem natürliche Arsen-Vorkommen, die zu einer Belastung des Trinkwassers führen. Prof. Dr. Hauke Harms vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung spricht im LP-Exklusivinterview über Ursachen und Folgen der Arsenbelastung und einen neuen Biosensor, der Arsen im Trinkwasser schnell, sensitiv und kostengünstig nachweist.

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